Alte Tiroler Getreidesorten

 

Wir bieten Tiroler Bio-Betrieben

→ Hilfe bei der Beschaffung von Saatgut
→ Aufwandsentschädigung (Partnerschaftliche Vereinbarung)
→ Jährliche Vernetzungs- und Fortbildungsveranstaltung
→ Interessante Vermarktungsmöglichkeiten


Kontakt

Stefanie Suchy
E-Mail: s.suchy@dont-want-spam.tiroler-umweltanwaltschaft.gv.at
Mobil: +43 650 62 33 500


Aktuelles  →  "Kornrade für den Garten"

Die Kornrade ist eine typische Ackerbegleitpflanze und heutzutage praktisch vollständig aus den Getreidefeldern verschwunden. Die purpurfarben blühende Pflanze soll nun in Gärten der Region wieder verbreitet werden. Saatgut steht in Kleinmengen (1 m2) zur Verfügung!

(PDF) Infoblatt "Kornrade für den Garten"


Das Projekt

Es begann alles vor rund 15 Jahren – Bio-Betriebe aus dem Wipptal hauchten dem Obernberger Schwarzhafer neues Leben ein. Saatgut aus der Genbank des Landes Tirol bildete das Startkapital für die weitere Vermehrung.

Obernberger Schwarzhafer wurde einst für die Versorgung der über den Brennerpass ziehenden Saumtiere großflächig angebaut und geriet nach und nach in Vergessenheit. Mittlerweile tragen wieder einige Bauern und Bäuerinnen die Ernte dieses Hafers und noch weiterer Tiroler Getreidesorten ein.

Aus dem Projekt resultierende "BIO vom BERG" Produkte finden einen ausgezeichneten Absatz. Die Edelbrennerei Kostenzer bietet ganz exklusiv Obernberger Schwarzhafer Whisky an. Und der verpackungsfreie Bio-Laden Greenroot hat ebenfalls Tiroler Getreidesorten im Angebot.

(PDF) Folder

(PDF) Projektziele


Die Getreidesorten

Landsorten sind robust und wachsen auch auf weniger intensiven Standorten. Der Ertrag ist im Vergleich zu modernen Sorten oft deutlich geringer. In rauen Berglagen können die Tiroler Getreidesorten jedoch mit Ertragssicherheit punkten.

(PDF) Sorten-Steckbriefe


Anbaubericht 2019

30 Tiroler Bio-Betriebe haben in diesem Jahr teilgenommen, 51 Äcker wurden auf einer Gesamtfläche von 20,78 ha angelegt.

Auf 43 Feldern wurden aus eigenem Nachbau angebaut, für 8 Schläge wurde Saatgut von der Tiroler Genbank und Tiroler Saatbau bezogen.

Auf 18 Feldern wurde Sommergetreide, auf 33 Äckern Wintergetreide geerntet. Die Sorte Chrysanth Hanserroggen war am häufigsten in Gebrauch, gefolgt von Steiner’s Roter Tiroler Kolbendinkel und Obernberger Schwarzhafer.

Der Großteil der Betriebe hat für den Eigengebrauch angebaut – so wird die Ernte als Futtergetreide, zum Brotbacken oder zur Direktvermarktung verwendet. 11 Bio-Betriebe haben ihre Ernte von knapp 17 Tonnen feldfallend über Bio Austria an Bioalpin geliefert. Das Getreide fließt in verschiedene "BIO vom BERG" Roggen-, Hafer- und Dinkelprodukte – wie Haferflocken, Müsli und Schüttelbrot. 3 Betriebe liefern an den verpackungsfreien Laden Greenroot.


Projektpartner

Genbank der Tiroler Landesregierung
Tiroler Saatbau

BIO vom BERG
Bio Austria
Edelbrennerei Kostenzer
Greenroot


Direktvermarkter

(PDF) Direktvermarkter

 

 

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