Großflächige Auwaldrodungen im Talboden, Lavant

Für den Anbau von Spargel sollen über 8.000 m² schützenswerter Auwaldfläche im Bereich des Lavanter Talbodens dauerhaft gerodet werden. Als Ersatz soll ein bestehender Fichtenwald in eine Hartholzau überführt werden. Die Tiroler Umweltanwaltschaft spricht sich entschieden gegen die dauerhafte Entfernung des betroffenen Auwaldes aus: Erstens werden die Ersatzmaßnahmen erst in Jahrzehnten greifen und zweitens kann Spargel auch auf bereits derzeit landwirtschaftlich genutztem Grund angebaut werden...

 Stand des Verfahrens: Mit Erkenntnis vom 15.10.2012 wurde der Berufung Folge gegeben und der Antrag auf Genehmigung abgewiesen.

Berufung der Umweltanwaltschaft 10.02.2012

Ergänzende Stellungnahme der TUA 09.07.2012

Letzte News

11. Tiroler Umweltfrühstück 2019

24.05.2019

Die Domestizierung der Gewässer und das Ende der Natur

mehr >>

Bau eines Verbindungsschiweges, Serfaus

04.04.2019

Die geplante Maßnahme soll einen bestehenden Bach samt begleitender...

mehr >>

Räumschneeablagerung im Gärberbach, Obertilliach

27.02.2019

In Einzelfällen wird es notwendig sein, leitfadenkonform Räumschnee...

mehr >>

Errichtung der Forststrasse "Gewerbegebiet Fulpmes", Fulpmes

04.02.2019

Im konkreten Fall wurden Rodungen und Deponien ohne Bewilligung...

mehr >>

Errichtung der Gornerschipiste, Kals a. Großglockner

20.12.2018

Für die Tiroler Umweltanwaltschaft ist die Errichtung einer...

mehr >>

Bundesgesetz über die Entwicklung und Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandortes Österreich

06.12.2018

Stellungnahme zum Standortentwicklungsgesetz der Umweltanwaltschaften...

mehr >>