Asphaltierung eines Radweges im Schutzgebiet "Tiroler Lech"

Speziell im Bereich schützenswerter Lebensräume (Feuchtgebiete, Auwälder, Gewässer und ihre Uferbereiche, etc.) bzw. in ihrer unmittelbaren Nähe können asphaltierte Bänder "Wanderbarrieren" und "tödliche Hitzefallen" für zahlreiche Kleintierarten darstellen und somit die Lebensraumqualität nachhaltig beeinträchtigen. Die Tiroler Umweltanwaltschaft vertritt die Meinung, dass in Schutzgebieten und im Bereich sehr sensibler Lebensräume Radwege mit einwandfreien Kalk-Bruchsanddecken bzw. vergleichbaren Belägen auszustatten sind, um allfällige ökologische Beeinträchtigungen bestmöglich zu reduzieren bzw. zu verhindern ...

Stand des Verfahrens: Mit Berufungserkenntnis vom 24.02.2011 wurde der Berufung Folge gegeben und wurde eine Asphaltierung der beiden naturkundlich sensiblen Teilbereiche des Radweges untersagt.  

Berufung der Umweltanwaltschaft 16.11.2009

Letzte News

10. Tiroler Umweltfrühstück, 12.04.2018 "Wo leben wir denn?"

17.04.2018

Unser heuriger Gast und Vortragender Tarek Leitner wirft einen Blick...

mehr >>

Errichtung von Folientunnel, Kematen

06.04.2018

Landwirtschaftlich intensiv genutzte Ackerflächen erfüllen nur mehr...

mehr >>

Erweiterung einer Bodenaushubdeponie, Ladis

26.02.2018

Für die Tiroler Umweltanwaltschaft ist eine Erweiterung der...

mehr >>

KW Spöttlinhof am Teischnitzbach, Kals am Großglockner

14.02.2018

Die Errichtung eines Kleinwasserkraftwerkes in einem bereits...

mehr >>

Asphaltierter Radweg am Ostufer des Pillersees, St. Ulrich am Pillersee

11.01.2018

Zusätzlich zum bestehenden Schotterweg soll teilweise parallel...

mehr >>

Schottergrube Kaisers, Gemeinde Kaisers

20.12.2017

Nach Ansicht der Tiroler Umweltanwaltschaft sind keine überwiegenden...

mehr >>