Alljährliche Speichersäuberung Gmünd

Die Sedimentanlandungen im Speicher Gmünd.

Flächiges Entfernen der Feinsedimente durch die Planierraupe.

Starke Eintrübung am Gerlosbach oberhalb von Zell am Ziller.

Speicher Gmünd.

Probenentnahme am Gerlosbach.

Übersicht über den entleerten Speicher.

Der Ziller unterhalb von Uderns mit deutlicher Eintrübung.

Ein Monat nach Durchführung der Speichersäuberung wird das abgelagerte Material aus der Geschiebesperre (rund 2,5 Kilometer flussabwärts) entnommen.

Jedes Jahr im Herbst wird der Speicher Gmünd unterhalb der Ortschaft Gerlos vollständig entleert und mit Baggern und Schubraupen von den jährlichen Ablagerungen befreit. Diese Praxis entspricht nach Ansicht der Tiroler Umweltanwaltschaft weder den Bestimmungen des Tiroler Naturschutzgesetzes noch den Bestimmungen des Wasserrechtsgesetzes.
Die Fische des Gerlosbaches werden dabei teilweise getötet bzw. ihr Lebensraum gerade vor der für die Reproduktion wichtigen kalten Jahreszeit erheblich beeinträchtigt.
Aus Sicht der Tiroler Umweltanwaltschaft ist man vor rund 50 Jahren derart mit unseren Fließgewässern umgegangen und passen diese Praktiken keinesfalls zur Wasserkraft als "saubere" Art der Energieerzeugung.

Es bleibt zu hoffen, dass dieser Umweltfrevel nächstes Jahr nicht mehr stattfindet, sondern die Materialentnahme direkt aus dem Speicher möglichst im "Trockenen" erfolgt.

Anzeige der Tiroler Umweltanwaltschaft 

Video 1: Bagger beim Mobilisieren von Feinsedimenten 2

Video 2: Planierraupe - Detail

Video 3: Planierraupe im Speicher Gmünd

Video 4: Bagger beim Mobilisieren von Feinsedimenten

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