Wissen

Energie

Die Stromversorgung des Landes Tirol aus erneuerbaren Energieträgern kann allein durch Stromgewinnung aus Tiroler Bächen sichergestellt werden. Die Stromgewinnung übersteigt seit Jahren den Stromkonsum in erheblichem Maße.

Damit stellt sich die Frage, ob wirklich besonders schutzwürdige Bachabschnitte und jeder Fluss in Tirol energiewirtschaftlich genutzt werden soll, oder ob wir im Sinne einer zukunftsfähigen Entwicklung einige wenige Bäche und Achen ohne erhebliche Veränderung des Wasserhaushaltes unserer nächsten Generation übergeben wollen.
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Künstliches Licht

Die Helle Not
Die Welt ist im letzten Jahrhundert immer heller geworden. Wenn es Nacht wird, beginnen tausende künstliche Lichtquellen zu strahlen.

Ausgehend von den Städten, Ortschaften, Gebäuden und Straßen bis hin zu den Bergbahnen im Gebirge erobern nächtliche Lichtkonzentrationen immer mehr die Landschaft.
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Sensibilität des Hochgebirgsraums

Das Hochgebirge ist ein bisher wenig erschlossener Raum. Durch steigenden Raumbedarf und klimawandelbedingte Standortveränderungen, vor allem in Bezug auf Wintertourismus, sieht die Tiroler Umweltanwaltschaft eine steigende Nachfrage an diesem Raum.

Das Hochgebirge ist artenreicher Raum, der eine Vielzahl an hochspezialisierten Arten und Biotoptypen beherbergt. Viele davon sind in der Roten Liste aufgenommen, entsprechen einem FFH-Lebensraumtyp und sind gesetzlich geschützt. Viele davon reagieren sehr sensibel auf geringste Standortveränderungen und Eingriffe. Dem Vorsorgeprinzip entsprechend fordert die Tiroler Umweltanwaltschaft eine bewusste und besonders sorgsame Nutzung des Hochgebirgsraumes. Wie in anderen Plänen des Landes bereits erfolgt, erscheint die Respektierung von Grenzen zum Schutz des sensiblen Hochgebirgsraumes aus Sicht der Tiroler Umweltanwaltschaft notwendig, um die Vegetation und das Gelände nicht weiter zu beeinträchtigen. 

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Tätigkeitsbericht 2015/2016

23.10.2017

Tiroler Umweltanwaltschaft - Tätigkeitsbericht 2015 & 2016

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