Raum - Natur - Architektur

Christophe Girot 
geb. 1957 in Paris;
1982–88 Studium der Architektur und Landschaftsarchitektur an der University of California in Berkeley; 1987–90 Dozent an der UC Davis und UC Berkeley; 1989–2000 Professor und Vorsitzender an der École Nationale Supérieure du Paysage, Versailles; seit 2001 Professor für Landschaftsarchitektur an der ETH Zürich; 1990–2001 Atelier Phusis & Onne SARL, Paris und Versailles; seit 2001 Atelier Girot in Zürich; Projekte u. a. Invalidenpark, Berlin; Masterplan für den Central Campus, Zürich; Parco di Castello, Florenz; Alp Transit Depot – Sigirino, Ticino

Der Architekt und Landschaftsplaner Christophe Girot ist seit vielen Jahren Professor für Landschaftsarchitektur an der ETH Zürich, wo er sich in Forschung und Lehre kritisch mit aktuellen und zukunftsorientierten Fragen der Landschaftsarchitektur auseinandersetzt. An dem von ihm 2005 gegründeten „ILA – Institut für Landschaftsarchitektur“ entwickelt er Strategien für eine ästhetisch qualitätvolle und nachhaltige Gestaltung der städtischen und ländlichen Umwelt und für die Bewahrung historisch gewachsener Kultur- und Stadtlandschaften, wie Gärten, Parkanlagen oder auch Flusslandschaften. Neben seiner akademischen Tätigkeit ist Girot praktizierender Landschaftsarchitekt, wobei sein Schwerpunkt auf großmaßstäblichen urbanen Landschaften liegt. Eines seiner aktuellen Großprojekte ist das „Sigirino Depot“ bei Lugano, wo 3,7 Mio. m³ Gestein, das beim Bau des Alp Transit Eisenbahntunnels abgebaut wurde, zu einer künstlichen Landschaft umgestaltet wird. Bei seinem Vortrag im Rahmen der in Kooperation zwischen aut und Tiroler Umweltanwaltschaft veranstalteten Reihe „Zwischen Architektur und Natur“ widmet er sich insbesondere den Schnittstellen und Übergängen zwischen Stadt und Natur – ein Thema, das gerade in Innsbruck allgegenwärtig ist.
Ein Vortrag im Rahmen der Reihe „Zwischen Architektur und Natur“ in Kooperation mit der Tiroler Umweltanwaltschaft
Link zu AUT: http://www.aut.cc/
TT am 12.04.2012 „Lichtungen für künstlich Neues“

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