Fünf Erfolgsprojekte für die Tiroler Natur

Im Zuge des Tätigkeitsberichtes hob Landesumweltanwalt Johannes Kostenzer fünf Projekte der Tiroler Umweltanwaltschaft besonders hervor - waren sie doch erfolgreich und sinnbildlich für die engagierte Arbeit der Tiroler Umweltanwaltschaft im Bereich der Sensibilisierung für einen sorgsamen Umgang mit der Natur. Die Themenbandbreite der Projekte zeigt das vielfältige Tätigkeitsfeld und Bemühen der Tiroler Umweltanwaltschaft im Sinne der bestmöglichen Bewahrung von Natur-und Kulturlandschaften in Tirol.

So zeigt das Projekt „Helle Not“ negative Auswirkungen von Kunstlicht auf und bringt Vorschläge für eine energieeffiziente und umweltverträgliche Beleuchtung. Derzeit tourt eine Ausstellung zu diesem Thema durch die Tiroler Gemeinden.

Ein weiterer Meilenstein in der Arbeit der Tiroler Umweltanwaltschaft ist das Projekt „Alte Tiroler Getreidesorten“, das Brücken zwischen Naturschutz, umweltgerechter Landwirtschaft, Erhaltung von Kulturgut und der Vermarktung biologischer Qualitätsprodukte schlagen möchte. Verschiedene im Handel erhältliche Getreideprodukte verbessern u.a. so den Lebensraum für bodenbrütende Vögel.

Bei dem Projekt „Blüten.Reich – Gemeinsam für Vielfalt“ setzt sich die Tiroler Umweltanwaltschaft dafür ein, dass blütenreiche Flächen in Tirol wieder zunehmen, um wieder und mehr Lebensraum und Nistplätze für viele Tierarten wie Wildbienen, Schmetterlinge oder Vögel zu schaffen. Begonnen im Jahr 2016 in acht Gemeinden, zeigen sich bereits erste positive Effekte. Erfreulicherweise zeigen weitere Gemeinden reges Interesse an diesem naturkundlich sehr wertvollen Projekt, welches zusätzlich positive Auswirkungen für den Erholungswert von Menschen bringt und somit auch einen Mehrwert für den Tourismus erzeugen kann.

Dass die Tiroler Umweltanwaltschaft auch über den „Tiroler Tellerrand“ hinausblickt, sieht man am Beispiel des EU-Projektes „Futourist“: zusammen mit PartnerInnen aus Italien wird ein landschafts- und naturverträgliches Angebot für acht Gebiete (vier in Österreich, vier in Italien) unter Einbindung von Bevölkerung, Gemeinden und Tourismusverbänden entwickelt und in Richtung „sanfter Tourismus“ gelenkt.

Zu guter Letzt wird auch das „Innsbruck Nature Film Festival“ genannt, dass sich stetig vergrößert und nicht nur internationales Renommee für Innsbruck und Tirol, sondern durch cineastische Mittel auch ein breites Bewusstsein für Natur – und Umweltthemen schafft.

Der Wunsch nach einer gesunden und möglichst weitläufigen intakten Natur ist bei der Tiroler Bevölkerung groß; die Tiroler Umweltanwaltschaft wird diesen Auftrag weiterhin mit engagiertem Einsatz verfolgen.