Dachbegrünungen als ökologischer Mehrwert?

 

Betrachtet man unser Bundesland von oben, wird ersichtlich, dass nur ein Bruchteil der Flachdächer in Tirol begrünt sind. Dachbegrünungen waren hierzulande vor allem wegen der Schneemassen im Winter lange keine Option. Mittlerweile ist es aber vor allem dank technischer Innovationen relativ leicht geworden, Flachdächer zu begrünen, besonders, wenn eine Kiesrollierung bereits vorhanden ist. 

Die Begrünung von Flachdächern im urbanen Raum bringt eine Reihe von Vorteilen mit sich: zum einen wirken begrünte Dachflächen in der Stadt klima- und temperaturausgleichend; sie sind aber auch effektiv bei der Retention von Wasser bei Starkregen-Ereignissen und können wesentlich zur Erhöhung der Biodiversität von Flora und Fauna, allen voran Insekten, in der Stadt beitragen.

Die österreichweite Initiative „Grün statt Grau“ bemüht sich seit 2017 um die Weitergabe von Knowhow zum Thema Bauwerksbegrünung. Sie vernetzt interessierte Menschen und begleitet urbane partizipative Strategien bis zur Umsetzung der verschiedenen Begrünungsprojekte. Im Sinn dieser Initiative ist in Tirol zB. Monika Eder-Trenkwalder aktiv. Auch die Tiroler Umweltanwaltschaft berät im Rahmen des Projekts „Blüten.Reich“ Interessierte zum Thema Flachdachbegrünung.

https://gruenstattgrau.at/

http://www.tiroler-umweltanwaltschaft.gv.at/bluetenreich/