FUTOURIST - überregionales Treffen mit PartnerInnen in Innsbruck

Im Zentrum des Interreg- Projekts FUTOURIST stehen Aktivitäten und Maßnahmen, bei denen Besucher in intensiven Kontakt mit unseren Natur- und Kulturlandschaften treten können. Diese sind Basis für ein innovatives touristisches Angebot mit einem Mehrwert für die Menschen, die teilnehmenden Regionen und die Natur. Die Projektumsetzung erfolgt in Tirol seit 2017 durch die Tiroler Umweltanwaltschaft, gemeinsam mit italienischen PartnerInnen der Provinz Belluno und Gemeinde Asiago.

Am 21.02.2109 fand in Innsbruck ein überregionales Treffen mit den PartnerInnen aus Italien statt. Dabei tauschten sich die VertreterInnen der teilnehmenden Regionen über Natur- und Kultur, Wanderrouten, Aktivitäten in der Natur und gemeinsame Strategien aus. Die PartnerInnen sind sich einig, dass Einheimische in die Projektentwicklung eingebunden und Führungen angeboten werden sollten, wobei Naturbegegnungen in Verbindung mit authentischen Begegnungen mit Einheimischen eine Besonderheit im naturnahen Tourismus im Alpenraum darstellen können.

In Tirol wurden bisher in den teilnehmenden Regionen Brandenberg, Tiroler Gailtal und Tiroler Oberland/Oberes Gericht gemeinsam mit der Bevölkerung und Stakeholdern einzigartige Konzepte entwickelt, die es Touristen, aber auch Einheimischen ermöglichen, die Natur- und Kulturbesonderheiten der Region zu erfahren. Bereits im Sommer 2018 wurden in diesem Rahmen erste Erlebnisse, begleitet von ExpertInnen und Einheimischen, angeboten.

So fanden im Kaunertal nächtliche Wanderungen zu den Sternen statt, in Tösens konnte man in die jahrtausendealte Tradition der Heumahd im Oberen Gericht eintauchen, im Brandenberger „Tal der Schmetterlinge“ die Vielfalt der dort lebenden Nachtfalter bestaunen und im Tiroler Gailtal das alte Talwissen um die Bewirtschaftung der traditionellen Kulturlandschaft aus erster Hand erleben.

Auch im Sommer 2019 bestehen wieder Möglichkeiten, die Besonderheiten der Regionen auf diese Weise kennen zu lernen. Zudem werden in allen Tiroler Regionen Materialien und Medien bereitgestellt, um in Kombination mit vorgeschlagenen Wanderrouten die Besonderheiten der Natur- und Kulturlandschaften auch auf eigene Faust erleben zu können. Auch Workshops und Events rund um diese Themen sind in Vorbereitung.

Bei Interesse an themenbezogenen Führungen oder Workshops oder bei allgemeinen Fragen zum Projekt können Sie jederzeit mit Projektkoordinatorin Stefanie Pontasch (0680 2078728 oder s.pontasch@tiroler-umweltanwaltschaft.gv.at) in Kontakt treten oder sich unter www.futourist.at informieren. 

FUTOURIST wird durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und Interreg V-A Italien-Österreich 2014-2020 gefördert.

Die Interviews mit verschiedenen FUTOURIST-ProjektpartnerInnen, die bei dem Treffen in Innsbruck im vergangenen Februar aufgenommen wurden, können Sie in der März-Radiosendung zur Arbeit der Tiroler Umweltanwaltschaft auf Radio Freirad nachhören. Diese Sendung findet monatlich statt und berichtet über aktuelle Themen der Tiroler Umweltanwaltschaft.