Umweltbombe Plastik – Vermeidungsstrategien

Die Plastikflut auf unserem Planeten wird insbesondere durch die Verpackung von Lebensmitteln und anderen Gebrauchsartikeln des täglichen Lebens mittels Plastikfolien, Plastikschachteln etc. verursacht.

Eine erfreuliche Entwicklung gegen die massive Anhäufung von Plastikmüll ist die Bestrebung der Europäischen Union, aber auch der Österreichischen Bundesregierung, den Verbrauch von Plastik einzudämmen. So sollen z.B. ab dem Jahr 2020 nur mehr biologisch abbaubare „Plastiksackerln“ im Handel Verwendung finden. 

Maßnahmen wie diese sind schon lange notwendig. Denn trotz aller Bemühungen der Abfallsortierung und des Recyclings gelangen seit Jahren Teile von Mikroplastik in Boden und Grundwasser, und letztlich auch in den Nährstoffkreislauf von Mensch und Tier. 

Erfreulich ist in diesem Zusammenhang, dass nunmehr Produkte von Tiroler Biobauern aus dem Projekt der Tiroler Umweltanwaltschaft „Alte Tiroler Getreidesorten“ durch die Zusammenarbeit mit einem Vorzeige-Geschäft im verpackungsfreien Laden „Greenroot“ am Marktgraben 14 in Innsbruck erhältlich sind. Dem Inhaber Engin Dogan liegt es am Herzen, qualitativ hochwertige Ware in Bioqualität und bestenfalls aus regionaler Herkunft anzubieten.

So hat sich eine Kooperation mit dem Projekt der Umweltanwaltschaft "Alte Tiroler Getreidesorten" ergeben. Kontakte zu Bio-Bauern, welche alte Tiroler Sorten anbauen, werden vermittelt.

Nun kann beispielsweise die Landsorte "Steiner's Roter Tiroler Kolbendinkel" erworben werden - und das in der gewünschten Menge und ohne Müll zu verursachen! Aus dem vollen Korn kann direkt vor Ort frisches Mehl gemahlen oder Flocken gequetscht werden.

Also Dosen, Stoffsäcke und sonstige Behälter einpacken, zum verpackungsfreien Laden kommen und die Backsaison getrost ins neue Jahr verlängern!

Hier erfahren Sie mehr zu dem Projekt "Alte Tiroler Getreidesorten".

Hier kommen Sie zur Website des neuen verpackungsfreien Geschäfts "Greenroot" am Innsbrucker Marktgraben