11. Tiroler Umweltfrühstück 2019

Die Domestizierung der Gewässer und das Ende der Natur

Prof. Dr. Klement Tockner

Von der romantischen Vorstellung einer intakten Natur müssen wir uns wohl verabschieden.

Zu massiv sind die globalen Eingriffe des Menschen, unumkehrbar viele Änderungen und immens die gesellschaftlichen Herausforderungen. Der Mensch hat Ökosysteme weltweit, großflächig und langfristig domestiziert.

Domestizierung bedeutet das „Herauszüchten“ weniger Leistungen, die für den Menschen von vorrangigem Nutzen sind – meist zulasten anderer Funktionen und Werte. Das gilt ganz besonders für unsere Flüsse und Seen, die seit Jahrtausenden bevorzugte Siedlungsplätze für uns Menschen darstellen.

Der Druck auf die Gewässer und die Ressource Wasser nimmt durch die rapide demographische und ökonomische Entwicklung sowie zunehmend durch den Klimawandel massiv zu.

 

Fotos

Letzte News

Tätigkeitsbericht 2017 / 2018

11.12.2019

Tiroler Umweltanwaltschaft - Tätigkeitsbericht 2017 & 2018

more >>

Wegerschließung Falgenairwiesen, Kappl

29.10.2019

Aus Sicht der Tiroler Umweltanwaltschaft gäbe es Alternativen unter...

more >>

Aushubdeponie am Fernpass, Biberwier

03.10.2019

Direkt am Fernpass soll eine neue Bodenaushubdeponie errichtet...

more >>

Ausbau Kraftwerk Kaunertal, fortgesetztes UVP-Verfahren

30.08.2019

Für die Tiroler Umweltanwaltschaft ist die derzeitige Fortführung...

more >>

Bodenaushubdeponie im Gebiet des Bergsturzes Köfels, Umhausen

03.07.2019

Für die Tiroler Umweltanwaltschaft ist es nicht nachvollziehbar,...

more >>