Eine Sondereinrichtung
des Landes Tirol
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Opinions & appeals

Selected opinions and appeals in current proceedings are listed to illustrate developments in nature conservation and the positions adopted by the Environmental Ombudsman.

In these cases the Tyrolean Environmental Ombudsman is acting on the basis of his legal mandate to provide information in matters relating to nature conservation (TNSchG 2005, Art. 36) and his duty to provide environmental information (2005 Tyrolean Environmental Information Law).

 

Most of the nature conservation proceedings to which the Tyrolean Environmental Ombudsman is a party lead to a positive ruling (2008: 93%). In a few cases, however, the Environmental Ombudsman considers that inadequate attention has been paid to the interests of the natural environment and lodges an appeal so that the project can be examined once more by a higher authority (e.g.: in 15 cases 2010 - that is 1.5 % of all permitted proceedings).

 

Rodung und Planierung, Innervillgraten

Die dauernde Rodung, insbesondere jedoch die anschließend geplante Planierung stellen für die Tiroler Umweltanwaltschaft keinen zukunftsfähigen Umgang mit alten Weideflächen dar...  

 

Stand des Verfahrens: Berufungserkenntnis ausständig

 

Berufung der Umweltanwaltschaft 04.03.2013

Errichtung eines Traktorweges, Lienz

Vom Zettersfeld soll ein Traktorweg weit oberhalb der Baumgrenze hinein in das Debanttal errichtet werden. Die Tiroler Umweltanwaltschaft geht davon aus, dass der Erholungswert in diesem Abschnitt des Lienzer Höhenweges beträchtlichen Schaden nehmen wird ...  

 

Stand des Verfahrens: Berufungserkenntnis ausständig

 

Berufung der Umweltanwaltschaft 28.01.2013

Einrichtung einer Winterteststrecke, Längenfeld

Im Ortsteil Bruggen, Gemeinde Längenfeld soll eine Winterteststrecke für Kraftfahrzeuge in Form eines Rundkurses auf einem mehrmähdigen Grünland errichtet werden. 

Nachdem eine positive, nun bescheidgemäße Erledigung erfolgte, spricht sich die Tiroler Umweltanwaltschaft unter Verweis auf die Alpenkonvention und unter Verweis auf die bestehenden Tiroler Fahrtechnikzentren gegen eine derartige Benützung landwirtschaftlicher Flächen aus...  

 

Stand des Verfahrens: Mit Erkenntnis vom 28.01.2013 wurde der Berufung teilweise Folge gegeben: Die Bewilligung wurde bis 31.03.2015 erteilt, die weitere Benützung als Fahrsicherheitszentrum jedoch unter Berücksichtigung der Alpenkonvention, Tourismusprotokoll, versagt. 

 

Berufung der Umweltanwaltschaft 07.11.2012

Errichtung Senftekammerwaldweg, Innervillgraten

Die Errichtung dieser knapp sieben Kilometer langen Forststrasse würde nach Ansicht der Tiroler Umweltanwaltschaft den betroffenen Landschaftsraum sowie den Lebensraum heimischer Rauhfußhühner langfristig beeinträchtigen...  

 

Stand des Verfahrens: Berufungserkenntnis ausständig

 

Berufung der Umweltanwaltschaft 02.11.2012

Anlage1 ; Anlage2

Errichtung von Einfamilienhäusern samt Zufahrtsstrasse, Haiminger Forchat

Das geplante Vorhaben würde einen besonders sensiblen Naturraum, die Haiminger Forchat, langfristig beeinträchtigen. Die nach Ansicht der Tiroler Umweltanwaltschaft fehlende Variantenprüfung sowie der Beginn der Bauarbeiten noch vor Rechtskraft des Bescheides machen eine erneute Prüfung durch die Berufungsbehörde notwendig ...  

 

Stand des Verfahrens: Mit Erkenntnis vom 08.01.2013 wurde die Berufung der Tiroler Umweltanwaltschaft als unbegründet abgewiesen.

 

Berufung der Umweltanwaltschaft 31.10.2012

Erschließungsweg und Absetzbecken Brüggelebach, Biberwier

Das geplante Vorhaben würde mit massiven Auswirkungen auf den Naturhaushalt des Naturschutzgebietes Ehrwalder Becken einhergehen. Ein im Ermittlungsverfahren zu Tage getretener Alternativstandort für das Absetzbecken, der die Natur in wesentlich geringerem Ausmaß schädigen würde, blieb bei der Entscheidungsfindung der erstinstanzlichen Behörde unberücksichtigt ...  

 

Stand des Verfahrens: Berufungserkenntnis ausständig

 

Berufung der Umweltanwaltschaft 11.09.2012

Piz Val Gronda, Ischgl

In ihrer abschließenden Stellungnahme spricht sich die Tiroler Umweltanwaltschaft klar und ausdrücklich gegen die Erschließung dieses geologisch, botanisch und vogelkundlich einzigartigen Landschaftsbereiches aus ...  

 

Stand des Verfahrens: Mit Bescheid der Tiroler Landesregierung vom 19.09.2012 wurde die naturschutzrechtliche Bewilligung erteilt.

 

weiterführende Informationen...

Wartungs- und Rettungsweg Bergeralm, Steinach am Brenner

Im Bereich der Manni-Pranger-Piste soll ein Wartungs- und Rettungsweg errichtet werden. Aufgrund der Vorgeschichte und der vorliegenden Sachlage ergeben sich aus Sicht der Tiroler Umweltanwaltschaft größte Bedenken...  

 

Stand des Verfahrens: Mit Bescheid vom 31.07.2012 wurde die Berufung der Tiroler Umweltanwaltschaft als unzulässig zurückgewiesen.

 

Berufung der Umweltanwaltschaft 17.07.2012

Forststrasse "Klemmlahnweg", Pfunds

Südlich der Pfundser Tschey, im Waldkomplex Riedwald, soll eine Feinerschließung mittels Forststrasse erfolgen. Den zu erwartenden Beeinträchtigungen der Natur stehen nach Ansicht der Tiroler Umweltanwaltschaft keine überwiegenden öffentlichen Interessen gegenüber...  

 

Stand des Verfahrens: Aufgrund einer vertraglich vereinbarten Außernutzung-Stellung von liegendem und stehendem Totholz entlang des geplanten Forstweges wurde mit 20.07.2012 die Berufung seitens der Tiroler Umweltanwaltschaft zurückgezogen.

 

Berufung der Umweltanwaltschaft 09.07.2012

Novellierung des UVP-Gesetzes 2000

Im Rahmen des sehr kurzen Begutachtungsverfahrens zur geplanten Änderung des Umweltverträglichkeitsprüfungsgesetzes (UVP-G 2000) erstattete die Tiroler Umweltanwaltschaft folgende Stellungnahme... 

 

Stellungnahme der Umweltanwaltschaft 05.06.2012

Beschluss des Nationalrates vom 05.07.2012

 

Wasserkraftwerk Sanna

Nachdem es sich beim geplanten Kraftwerk um eine Änderung des bestehenden Kraftwerks Wiesberg handelt, ist nach Ansicht der Tiroler Umweltanwaltschaft eine UVP in vollem Umfang notwendig...  

 

Stand des Verfahrens: Mit Bescheid vom 05.11.2012 wurde die Berufung der Tiroler Umweltanwaltschaft als unbegründet abgewiesen.

 

Berufung an den Umweltsenat 30.05.2012

Errichtung der Forststrasse "Bitteri", Kappl

Der gegenständliche "urwaldartige" Landschaftsraum ist es nach Ansicht der Umweltanwaltschaft wert, Varianten (inkl. der Nullvariante) nachvollziehbar abzuprüfen...  

 

Stand des Verfahrens: Berufungserkenntnis ausständig

 

Berufung der Umweltanwaltschaft 21.05.2012

Rennstrecke für Modellautos, Radfeld

Der Betrieb einer Modellauto-Rennstrecke unmittelbar angrenzend an einen schützenswerten Auwaldrest wird zu einer massiven Beeinträchtigung der Lebensraumqualität dieses gesetzlich geschützten Sonderstandortes insbesondere durch Lärm führen.  ...  

 

Stand des Verfahrens: Berufungserkenntnis ausständig

 

Berufung der Umweltanwaltschaft 29.03.2012

Hubschrauberhochgebirgs-Landelehrgang, Tiroler Anteil des Nationalparks Hohe Tauern

Alljährlich erfolgt die Bewilligung eines Hubschrauberlehrganges des Bundesheeres für den Bereich des Nationalparks Hohe Tauern.
Wie jedes Jahr ergeht die Berufung des Landesumweltanwaltes zu diesem geplanten Vorhaben in der Überzeugung, dass ein international anerkanntes alpines Schutzgebiet in der für die Wildtiere und Vögel sensibelsten Zeit keinen geeigneten Raum für Trainingsflüge und -landungen darstellt ...  

 

Stand des Verfahrens: Mit Berufungserkenntnis der Tiroler Landesregierung vom 14.02.2012 wurde die Berufung des Landesumweltanwaltes als unbegründet abgewiesen.  

 

Berufung der Umweltanwaltschaft 13.02.2012

Großflächige Auwaldrodungen im Talboden, Lavant

Für den Anbau von Spargel sollen über 8.000 m² schützenswerter Auwaldfläche im Bereich des Lavanter Talbodens dauerhaft gerodet werden. Als Ersatz soll ein bestehender Fichtenwald in eine Hartholzau überführt werden.
Die Tiroler Umweltanwaltschaft spricht sich entschieden gegen die dauerhafte Entfernung des betroffenen Auwaldes aus: Erstens werden die Ersatzmaßnahmen erst in Jahrzehnten greifen und zweitens kann Spargel auch auf bereits derzeit landwirtschaftlich genutztem Grund angebaut werden...  

 

Stand des Verfahrens: Mit Erkenntnis vom 15.10.2012 wurde der Berufung Folge gegeben und der Antrag auf Genehmigung abgewiesen.  

Berufung der Umweltanwaltschaft 10.02.2012

Ergänzende Stellungnahme der TUA 09.07.2012

Einrichtung einer Winterteststrecke, Längenfeld

Im Ortsteil Bruggen, Gemeinde Längenfeld soll eine Winterteststrecke für Kraftfahrzeuge in Form eines Rundkurses auf einem mehrmähdigen Grünland errichtet werden. Die Tiroler Umweltanwaltschaft spricht sich unter Verweis auf die Alpenkonvention und unter Verweis auf die bestehenden Tiroler Fahrtechnikzentren eindeutig gegen eine derartige Benützung landwirtschaftlicher Flächen aus...  

 

Stand des Verfahrens: Mit Erkenntnis vom 04.05.2012 wurde die Berufung der Tiroler Umweltanwaltschaft als unzulässig zurückgewiesen, da es der Erledigung der Erstbehörde an Bescheidqualität mangelte.

 

Berufung der Umweltanwaltschaft 26.01.2012

Einrichtung einer Winterteststrecke, Kühtai

Im Hochtal oberhalb der Zirmbachalm soll eine Winterteststrecke für Kraftfahrzeuge inmitten almwirtschaftlicher Wiesen und Weiden eingerichtet werden. Die Tiroler Umweltanwaltschaft spricht sich unter Verweis auf die Alpenkonvention und unter Verweis auf die bestehenden Tiroler Fahrtechnikzentren eindeutig gegen eine derartige Benützung des alpinen Raumes aus...  

 

Stand des Verfahrens: Mit Erkenntnis der Landesregierung vom 03.09.2012 wurde der Berufung der Tiroler Umweltanwaltschaft Folge gegeben und die Bewilligung versagt.

 

Berufung der Umweltanwaltschaft 25.01.2012

Errichtung des Kraftwerkes Haslach, Kals am Großglockner

Für die Tiroler Umweltanwaltschaft steht fest, dass es sich bei dem geplanten Kraftwerk um ein Wasserkraftwerk innerhalb einer Kraftwerkskette handelt und damit das entsprechende Verfahren nach dem Umweltverträglichkeitsprüfungsgesetz anzuwenden ist ...  

 

Stand des Verfahrens: Mit Bescheid vom 27. Juni 2012 wies der Umweltsenat die Berufung der Tiroler Umweltanwaltschaft ab, folgte der Berufung der Gemeinde Kals und stellte damit fest, dass das beantragte Vorhaben nicht UVP-pflichtig ist (Erkenntnis des Umweltsenates: US 7B/2012/3-22).

 

Berufung der Umweltanwaltschaft 11.01.2012

Bau eines Schlepperweges zwischen Thaurer Rosskopf und Vintlalm, Thaur

Die Tiroler Umweltanwaltschaft geht davon aus, dass der illegal errichtete Weg auf Fußwegbreite zurückgebaut und die Böschungen rekultiviert werden...  

 

Stand des Verfahrens: Mit Erkenntnis vom 22.11.2012 wurde die Berufung der Tiroler Umweltanwaltschaft als unbegründet abgewiesen.

 

Berufung der Umweltanwaltschaft 05.01.2012

Bau des City Coasters, Imst

Für die Tiroler Umweltanwaltschaft ist das Projekt "City Coaster" mit den Zielen des geschützten Landschaftsteiles Rosengartenschlucht unvereinbar. Auch aus forstfachlicher Sicht wurde darauf hingewiesen, dass das Projekt mit untolerierbaren Beeinträchtigungen der Hauptfunktionen des Waldes einhergeht ...  

 

Stand des Verfahrens: Mit Erkenntnis vom 28.09.2012 wurde der Berufung Folge gegeben und der Antrag auf Erteilung der naturschutzrechtlichen Bewilligung abgewiesen.

 

Berufung der Umweltanwaltschaft 03.01.2012

Bau eines Heizwerkes im Auwald, Golfplatz Lavant

Das geplante Biomasseheizkraftwerk würde in einem der letzten größeren Auwaldbestände der Gemeinde Lavant zu liegen kommen. Dieser Auwaldbestand wird durch die naturschutzrechtliche Bewilligung des Golplatzes durch Vorschreibungen geschützt. Warum nun entgegen dem Bewilligungsbescheid des Golfplatzes eine Bewilligung zur Rodung eines Teiles dieses Auwaldes erteilt wurde, ist für die Tiroler Umweltanwaltschaft nicht mehr nachvollziehbar...  

 

Stand des Verfahrens: Aufgrund der Berufung der Tiroler Umweltanwaltschaft entschloß sich die Antragstellerin, entsprechende Ausgleichflächen anzubieten, diese künstlich abzusenken und mit Auwaldgehölzen zu bepflanzen. Damit ist aus unserer Sicht ein entsprechender Ausgleich gegeben und wurde gegen die modifizierte, erneute Bewilligung vom 23.02.2012 nicht mehr berufen.

 

Berufung der Umweltanwaltschaft 02.01.2012

Bau eines Kraftwerkes am Ehrenbach, Kitzbühel

Das geplante Wasserkraftwerk würde Bäche fassen, die aufgrund ihrer kleinen Einzugsgebiete die Mindestanforderungen gemäß Kriterienkatalog Wasserkraft bei weitem nicht erreichen....  

 

Stand des Verfahrens: Mit Berufungserkenntnis vom 22. Juni 2012 wurde die Berufung der Tiroler Umweltanwaltschaft als unbegründet abgewiesen. Damit wurde erstmals ein Wasserkraftwerk durch die Behörde genehmigt, das eindeutig den Kriterien des Kriterienkataloges "Wasserkraft in Tirol" widerspricht. 

 

Berufung der Umweltanwaltschaft 14.11.2011

Ausbau und Beleuchtung des Rodelweges, Söll

Der bestehende Rodelweg soll verbreitert und beleuchtet werde. Die Tiroler Umweltanwaltschaft erhebt keinen Einwand gegen diese geplanten Maßnahmen, fordert jedoch eine zeitliche Befristung, um auf laufende Entwicklungen im Beleuchtungsbereich bestmöglich reagieren zu können ....  

 

Stand des Verfahrens: Mit Berufungsvorentscheidung der Bezirkshauptmannschaft Kufstein vom 08.09.2011 wurde der Berufung Folge gegeben und die Bewilligung bis 15.03.2018 befristet.

 

Berufung der Umweltanwaltschaft 02.09.2011

Bau eines Beachvolleyballplatzes, Kramsach

Die Einreichunterlagen zum Bau eines Volleyballplatzes am Ufer des Reintaler Sees sind aus Sicht der Tiroler Umweltanwaltschaft mangelhaft. Zudem ist von deutlichen Beeinträchtigungen im sehr sensiblen Uferschutzbereich auszugehen....  

 

Stand des Verfahrens: Berufungserkenntnis ausständig

 

Berufung der Umweltanwaltschaft 31.08.2011

Pumped storage hydro power station Kühtai

The TIWAG Tiroler Wasserkraft AG applied for permission regarding the construction and the operation of the "storage power plant (actual: pumped storage hydro power station) Kühtai". For this purpose, a reservoir, various impoundments and pumping systems are projected to be constructed in addition to the existing pumped storage hydro power station system "Sellrain-Silz". With reference to the obligatory environmental impact assessment (EIA) the Tyrolean Environmental Ombudsman stated following opinion:

 

Stellungnahme der Umweltanwaltschaft 23.08.2011

Erweiterung des Schigebietes Unterbergalm, Schwendau/Hippach

Nach Ansicht der Tiroler Umweltanwaltschaft wird die geplante Schigebietserweiterung in Richtung Pangert zu erheblichen und großen Umweltauswirkungen führen. Diese Einschätzung wurde durch ein externes naturschutzfachliches Gutachten bestätigt.
Damit geht die Tiroler Umweltanwaltschaft von einer UVP-Pflicht zur Genehmigung/Ablehnung dieses Vorhabens aus und legte gegen den Feststellungsbescheid der Behörde Berufung beim Umweltsenat ein....  

 

Stand des Verfahrens: Mit Berufungserkenntnis vom 18. November 2011 (US 4B/2011/21-10) folgt der Umweltsenat den Berufungsgründen der Tiroler Umweltanwaltschaft und stellt fest, dass für das beantragte Vorhaben eine Umweltverträglichkeitsprüfung nach dem UVP-G 2000 durchzuführen ist.

 

Berufung der Umweltanwaltschaft 18.08.2011

Wegbau Bächental, Eben am Achensee

Das erste Wegteilstück zwischen Stallenalm und Fonseiten-Niederleger wurde mit fünf Meter Breite! ohne Bewilligung bereits errichtet. Das zweite Teilstück zum Fonseiten-Hochleger soll mit einer Breite von 3,5 Metern als Traktorweg ausgeführt werden.
Beide Wegteilstücke inmitten des Alpenpark Karwendels lassen sich aus Sicht der Tiroler Umweltanwaltschaft mit den Zielen dieses Schutzgebietes nicht vereinbaren....  

 

Stand des Verfahrens: Berufungserkenntnis ausständig

 

Berufung der Umweltanwaltschaft 07.07.2011

Wegbau Taschenboden, Eben am Achensee

Das fast idente Wegprojekt wurde schon einmal von einer anderen Antragstellerin eingereicht und von der Naturschutzbehörde in zweiter Instanz 2008 abgelehnt. Aus Sicht der Tiroler Umweltanwaltschaft liegt entschiedene Sache vor und sollten die prognostizierten massiven Beeinträchtigungen der Natur in diesem Bereich des Alpenparkes Karwendel auch 2011 vermieden werden....  

 

Stand des Verfahrens: Mit Berufungserkenntnis vom 02. Dezember 2011 bestätigte die Berufungsbehörde die Rechtsansicht der Tiroler Umweltanwaltschaft, behob den erstinstanzlichen Bescheid ersatzlos und wies den ursprünglichen Antrag auf Erteilung der naturschutzrechtlichen Bewilligung wegen entschiedener Sache zurück.

 

Berufung der Umweltanwaltschaft 27.06.2011

Errichtung des Hochbehälters "Schwarzes Moos", Trins

Die Errichtung eines Hochbehälters (ohne Bewilligung!) verursachte gemäß naturkundlichem Gutachten einen massiven Schaden im Bereich der Vegetation, des Bodenaufbaues und des Wasserregimes des betroffenen Feuchtgebietes. Die nachträgliche Bewilligung wird die festgestellten erheblichen Beeinträchtigungen nicht reduzieren und wird seitens der Tiroler Umweltanwaltschaft die Wiederherstellung des bestmöglichen Zustandes gefordert ...  

 

Stand des Verfahrens: Obwohl erneut erhebliche und schwere Beeinträchtigungen der Schutzgüter des TNSchG 2005 im Berufungsverfahren festgestellt wurden, obwohl Varianten möglich wären bzw. eine Wasserversorgung durch das öffentliche Netz gegeben wäre, wurde die Berufung der Tiroler Umweltanwaltschaft mit Erkenntnis vom 22. November 2011 als unbegründet abgewiesen und die nachträgliche Bewilligung für das bereits durchgeführte Vorhaben erteilt...

 

Berufung der Umweltanwaltschaft 23.05.2011

Errichtung von 3 Wohnhäusern, Hochfilzen

Das geplante Vorhaben kommt in einem Sonderstandort, einem ausgeprägten Feuchtgebiet, zu liegen. Im Zuge des Ermittlungsverfahren wurden schwerwiegende und nachhaltige Beeinträchtigungen bei Verwirklichung des Projektes prognostiziert. ...  

 

Stand des Verfahrens: Mit Erkenntnis vom 19.12.2011 wurde der Berufung Folge gegeben und die erforderliche naturschutzrechtliche Bewilligung versagt. 

 

Berufung der Umweltanwaltschaft 19.04.2011

Construction of a gas station, Reutte

The planned petrol station would be situated in close proximity to the "Kreckelmoos (small bog)". On the other hand, reasonable public interests weren´t given in the view of the Tyrolean Environmental Ombudsman ...

State of the proceedings: The appeal was dismissed as unfounded in a ruling issued on 7 November 2011

 

Berufung der Umweltanwaltschaft 01.04.2011

Sandjoch and Sattelberg wind park

The Tyrolean Environmental Ombudsman has issued the following opinion on the wind park planned for a location close to the Brenner Pass:


State of the proceedings: Ongoing, cross-border

 

Stellungnahme der Umweltanwaltschaft 09.03.2011

EIA Kar ski trail project 2010, Fügen


In the preliminary proceedings held to clarify the legal situation with regard to an EIA for the project, the Tyrolean Environmental Ombudsman has presented clear and logical arguments for the need for an EIA for the planned ski trail... 

State of the proceedings: Preliminary proceedings pursuant to UVP-G2000

 

Stellungnahme der Umweltanwaltschaft 28.02.2011

Construction of the Eggenalmweg, Untertilliach

In the view of the Tyrolean Environmental Ombudsman, the authority failed to adequately weigh up the interests involved. The use of the term “ecological access” to describe a road which would be suitable for lorries and would interrupt sensitive natural areas is more than questionable...

State of the proceedings: Decision pending on the appeal

 

Berufung der Umweltanwaltschaft 07.02.2011

Landl cycle trail, Thiersee

The Tyrolean Environmental Ombudsman has no fundamental objection to the construction of new cycle trails. In this case, however, the trail would cross a riverine woodland area that is deserving of protection, and in his opinion the assessment of the alternatives did not comply with the legal requirements...

State of the proceedings: Decision pending on the appeal

 

Berufung der Umweltanwaltschaft 07.02.2011

Terrain modifications for a mountain pasture area, Matrei i. O.

The Tyrolean Environmental Ombudsman is clearly against issuing subsequent approvals for earth works already performed and has called for restoration to the best possible state of the terrain in terms of its natural potential... 

State of the proceedings: Decision pending on the appeal

 

Berufung der Umweltanwaltschaft 28.01.2011

Helicopter pilot training course in the Hohe Tauern National Park, East Tyrol

As in previous years (cf. last item on the list), a mountain training exercise for helicopter pilots of the Austrian Federal Army is planned for the Hohe Tauern National Park from the end of February to 11 March 2011. The Tyrolean Environmental Ombudsman remains convinced that these exercises could be held outside of this European Protected Area, all the more so as the impacts on the fauna can be expected to be dramatic...  

State of the proceedings: The appeal was dismissed as unfounded in a ruling issued on 25 February 2011! As a result, twelve army helicopters will perform a maximum of 3000 landings in the Hohe Tauern National Park between 28 February and 11 March 2011.

 

Berufung der Umweltanwaltschaft 26.01.2011

Ski trail widening for the Eggalm-Beil North trail, Tux

The Tyrolean Environmental Ombudsman has adopted a clearly negative position with regard to the proposal to widen this ski trail because it will then reach well beyond the boundaries of the ski area and will have a significant impact on the scenery, the habitats of native species of flora and fauna, and on the natural balance...

State of the proceedings: Decision pending on the appeal

 

Berufung der Umweltanwaltschaft 08.11.2010

Piz Val Gronda ski area development

The proposed ski area for the Piz Val Gronda in the municipality of Ischgl has been on the agenda for the authorities, politicians and lobbies for over ten years now. The Tyrolean Environmental Ombudsman appointed a prominent team of experts to produce a scientific expertise on the importance of this area, which is of great natural significance for the Tyrol. Their report, which was completed in July 2009, underlines the area’s unique character. A botanical survey since presented by the authorities confirms the verdict of the experts. In his final statement, the Environmental Ombudsman argued strongly against granting approval for the project.

State of the proceedings: Period for the final enquiry procedure extended to 30 November 2011

more informations ...

Access road in the area of Schönangeralm, Wildschönau

The proposed road would give access to an alm building on the orographically left slope and facilitate construction of a stable.

The Tyrolean Environmental Ombudsman believes there are alternative solutions to this road, which is almost entirely located in highly sensitive wetland and stream bank areas...  


State of the proceedings: The appeal was dismissed as unfounded in a ruling issued on 11 March 2011.

 

Berufung der Umweltanwaltschaft 12.10.2010

Wellness hotel on Obernberger See, Obernberg a. Br.

According to the Tyrolean Environmental Ombudsman, the project will be detrimental to the goals and content of the protection order for the Nösslachjoch-Obernberger See-Tribulaune Landscape Protection Area. The Environmental Ombudsman thus feels that the project runs counter to the recently published spatial planning document on “Spatially Sustainable Tourism Development”...


State of the proceedings: Decision pending

 

Stellungnahme der Umweltanwaltschaft 27.09.2010

Hydropower plant on the Stallerbach and Kalksteinbach, Innervillgraten

The Tyrolean Environmental Ombudsman takes a strongly negative view of this hydropower project. The outstanding potential of the Villgraten Valley as an area of natural beauty supporting sustainable tourism would be significantly reduced as a result of the project... 


State of the proceedings: Nature conservation permit issued on 14 February 2011

 

Stellungnahme der Umweltanwaltschaft 08.09.2010

Mountain bike race with support vehicles, Karwendel Alpine Park, Thaur

Application was made for nature conservation approval for the use of five support vehicles for an annual mountain bike race.

The Tyrolean Environmental Ombudsman’s Office, the expert witness appointed for the proceedings and the nature protection officers of the Karwendel Alpine Park are unanimously agreed that such use of the protected area as a backcloth for a sports event fails to take account of the sensitivity of this natural recreation area...  


State of the proceedings: Concluded with a ruling on the appeal on 15 September 2010. The appeal was dismissed as unfounded!

 

Berufung der Umweltanwaltschaft 07.09.2010

Construction of a spoil deposit, Erpfendorf

The Hefferthorn-Fellhorn-Sonnenberg Landscape Protection Area is a largely unspoilt area with traditional alm farming and small pasture units. (see: http://www.tiroler-schutzgebiete.at/index.php?sid=pages&pid=20)

In the opinion of the Tyrolean Environmental Ombudsman, the construction of a spoil deposit in the protected area and in a wet grassland area of great ecological value is incompatible with the conservation goals applicable to this landscape protection area...


State of the proceedings: Concluded with a ruling by the Independent Administrative Tribunal on 24 January 2011. The appeal was upheld and the application for a construction permit for a spoil deposit rejected.

 

Berufung der Umweltanwaltschaft 27.08.2010

Construction of a road in the Mauern Valley, Virgen

The Tyrolean Environmental Ombudsman is not generally opposed to measures taken to improve conditions for managing the alm areas. In this case, however, major long-term impacts are to be feared on this especially attractive approach to the Hohe Tauern National Park... 


State of the proceedings: Concluded with a ruling on the appeal on 17 September 2010. The permit issued on the basis of the previous decision was rescinded!

 

Berufung der Umweltanwaltschaft 24.08.2010

Ski area interconnect for Kappl-St.Anton – initial opinion on the Environmental Impact Statement

In his initial opinion on the Environmental Impact Statement, the Tyrolean Environmental Ombudsman feels that a highly critical view must be taken of the application for a ski area interconnect for St. Anton and Kappl, as the area involved occupies the completely unspoilt head of the Malfon Valley. At the present time the project does not seem to have the necessary degree of environmental compatibility...

 

vorläufige Stellungnahme der Umweltanwaltschaft 16.08.2010 Fotos Malfontal

 

Helicopter pilot training in the Hohe Tauern National Park

While other countries are converting former army training grounds into protected areas, the Hohe Tauern National Park in the Tyrol is used as a practice ground for helicopter landing courses every year. In the view of the Tyrolean Environmental Ombudsman, no satisfactory answer was given to the question why the exercises proposed for autumn 2010 had to be held inside an internationally recognised national park...


State of the proceedings: Concluded with a ruling on the appeal on 27 August 2010. The appeal was dismissed as unfounded!

 

 

Berufung der Umweltanwaltschaft 16.08.2010

Reconstruction of a hydropower plant on the Kasbach, Jenbach

The Tyrolean Environmental Ombudsman is very much aware of the ecological burdens on the Kasbach and is not opposed in principle to reconstruction of the hydropower plant.
In view of the strained hydro-ecology of the Kasbach, however, it is important that due attention be paid to the hydro-ecological aspects of the scheme, especially with regard to minimum streamflow... 


State of the proceedings: Concluded with a ruling on the appeal on 6 August 2010. The appeal was dismissed as unfounded!

 

 

Berufung der Umweltanwaltschaft 07.07.2010

Access road to Fomasaialpe, Obertilliach

The proposed access road would impinge on and negatively affect a large hanging bog within an almost untouched landscape unit. The Tyrolean Environmental Ombudsman recognises the need for access to such alm areas but objects to the fact that this application was not accompanied by a professional blueprint for minimising the impacts on existing natural assets (= supporting landscape management plan)...


State of the proceedings: With decision from 02.11.2011 the appeal was been taken into account contentswise and permission for a shorter route was granted.    

 

Berufung der Umweltanwaltschaft 31.05.2010

Construction of a forestry road for the central section of the Stangensteiges

The Innsbruck Stangensteig runs from Kerschbuchhof in the west to Höttinger Bild and on to Gramart in the east. For generations, this ancient path has been used as a recreational amenity amidst beautiful scenery on the fringe of the city of Innsbruck. The Tyrolean Environmental Ombudsman is completely opposed to any further engineering works on this gem of a path...


State of the proceedings: In a ruling dated 24 February 2011, the Administrative Court rejected the application for restitutio in integrum submitted by the Tyrolean Environmental Ombudsman (VwGH 2010/10/0232-9), and the original notice issued by the Innsbruck City Council became effective in law.

 

Berufung der Umweltanwaltschaft 14.04.2010

Kühtai pumped storage power plant - initial opinion on the Environmental Impact Statement

In his initial opinion on the Environmental Impact Statement for the planned pumped storage power plant in Kühtai, the Tyrolean Environmental Ombudsman argues that very careful study is needed to evaluate the risk of cumulative impacts deriving from the combination of the existing and the planned hydropower plant on the natural household, the habitats of native species of flora and fauna, the scenery and the recreational value of the landscape...

 

Stellungnahme der Umweltanwaltschaft 01.04.2010

 

Using a forestry tiller for alm mulching

The Tyrolean Environmental Ombudsman is committed to an extensive, environment-friendly style of alm management that is kind to the natural habitat. The complete destruction of the vegetation cover and soil structure through “alm grooming” with a forestry tiller is not reconcilable with such terms as ‘environment-friendly’, ‘extensive’ or ‘sustainable’...


State of the proceedings: Decision pending on the appeal

Berufung der Umweltanwaltschaft 16.02.2010

Small power plant on the Messelingbach

The Messelingbach is an orographically left tributary of the Tauernbach, into which it flows just above the Matreier Tauernhaus. The appeal was directed primarily at winter operation of the small hydropower plant...


State of the proceedings: Concluded with a ruling on the appeal on 9 February 2011. The appeal was dismissed as unfounded!

 

 

Berufung der Umweltanwaltschaft 16.11.2009

Construction of an agricultural road on the area of the Köfler-Bergsturz

In the eyes of the Tyrolean Environmental Ombudsman, the project is of limited public interest and therefore cannot justify the impact on some of the finest areas of the whole rockfall area, which is of great ecological significance...


State of the proceedings: Decision pending on the appeal

 

Berufung der Umweltanwaltschaft 24.11.2009

Asphalt surface for a cycle trail in the Tyrolean Lech Protected Area

Asphalted surfaces in and near valuable habitats (wetlands, riverine woodland, waterways and their banks, etc.) can form a barrier to migration, create deadly heat traps for many small animal species and thus jeopardise the quality of the habitat in the long term.

The Tyrolean Environmental Ombudsman is of the opinion that good-quality crushed limestone or a comparable material sand provides a suitable surface for cycle paths and at the same time minimizes the ecological impacts...


State of the proceedings: Concluded with a ruling on the appeal on 24 February 2011. The appeal was upheld and the use of asphalt forbidden on the two ecologically sensitive sections of the cycle trail.

 

Berufung der Umweltanwaltschaft 16.11.2009

Forestry road to Schafalm, municipality of Navis

In the opinion of the Tyrolean Environmental Ombudsman, future access to the high-level Schafalm should not be detrimental to the hitherto unspoilt scenery...


State of the proceedings: Decision pending on the appeal

 

Berufung der Umweltanwaltschaft 27.10.2009

Summer Snow World at Möseralm

A holistic and sustainable approach to nature conservation requires a focus on the sparing use of resources and energy savings. The proposal to produce ice during the summer months as a tourist attraction for the Möseralm is therefore unacceptable to the Tyrolean Environmental Ombudsman...


State of the proceedings: Concluded with a ruling on the appeal on 20 July 2010. The appeal was dismissed as unfounded!


 

Berufung der Umweltanwaltschaft 13.10.2009

Access road to the Laskitzenalm, Hopfgarten in Defereggen

In this case the appeal did not relate to the location-adjusted management and simultaneous stewardship of the alpine habitats. It was lodged because the Environmental Ombudsman did not consider a reasonable balance had been achieved between the positive and the negative impacts of the road construction project.


State of the proceedings: Concluded with a ruling on the appeal on 23 May 2010. The appeal was dismissed as unfounded!

 

 

Berufung der Umweltanwaltschaft 11.08.2009

Small hydropower plant on the Grünalmbach, Hopfgarten i. D.

With its special ecomorphological character, the Grünalmbach is a rarity in the whole of the Eastern Alps. Citing the need to heat local authority buildings as the reason for building a power plant on this unique waterway seems completely unconvincing to the Tyrolean Environmental Ombudsman.


State of the proceedings: The appeal was sustained and the nature conservation permit refused!

Berufung der Umweltanwaltschaft 01.07.2009

Gravel extraction from the Rotlech

The Tyrolean Environmental Ombudsman takes a very critical view of direct gravel extraction from running waters because of the negative ecological impacts. In this case the Environmental Ombudsman failed to find any public interest that would be served by the project.

The higher authority finally approved this ecologically critical gravel extraction project without addressing the merits of the case argued by the Environmental Ombudsman...


State of the proceedings: Concluded with a ruling on the appeal on 30 October 2009. The appeal was dismissed as unfounded!

 

 

Berufung der Umweltanwaltschaft 16.04.2009

Hubschrauber-Pilotenausbildung im Nationalpark Hohe Tauern

Während andere Länder ehemalige Truppenübungsplätze zu Schutzgebiete erklären, dient in Tirol der Nationalpark Hohe Tauern alljährlich als Übungsgelände für Hubschrauber-Landekurse.
Die Frage, warum diese Übungen nicht außerhalb eines international anerkannten Nationalparkes durchgeführt werden können, wurde aus Sicht der Tiroler Umweltanwaltschaft nicht abschließend beantwortet ... 

 

Stand des Verfahrens: mit Berufungserkenntnis vom 09.03.2009 abgeschlossen, die Berufung wurde als unbegründet abgewiesen! 

Berufung 04.03.2009  und  Pressemitteilung 05.03.2009  der Umweltanwaltschaft

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