![]() Eine Sondereinrichtung des Landes Tirol Meranerstraße 5/III.Stock
6020 Innsbruck Tel.: 0512/508-3492 Fax: 0512/508-3495 landesumweltanwalt@tirol.gv.at |
Stellungnahmen & BerufungenAusgewählte Stellungnahmen und Berufungen im Rahmen von Verfahren sollen in aktuellen Angelegenheiten des Naturschutzes informieren und Standpunkte der Umweltanwaltschaft erläutern.
Dabei entspricht die Tiroler Umweltanwaltschaft ihrem gesetzlichen Auftrag zur Information in den Angelegenheiten des Naturschutzes (TNSchG 2005, § 36) sowie ihrer Verpflichtung zur Veröffentlichung von Umweltinformationen (Tiroler Umweltinformationsgesetz 2005).
Der Grossteil der naturschutzrechtlichen Verfahren, in denen die Tiroler Umweltanwaltschaft Parteistellung hat, wird positiv abgeschlossen. In einigen Fällen sieht die Tiroler Umweltanwaltschaft allerdings die Interessen der Natur nicht ausreichend gewahrt und legt Berufung ein, um das Projekt von der höheren Instanz nochmals prüfen zu lassen (zB.: 2010 in 15 Fällen - das entspricht 1,5 % aller mit Bewilligung abgeschlossener Verfahren). Letzte Aktualisierung: 04.06.2013
![]() Hubschrauberhochgebirgslehrgang Sommer 2013, Tiroler Anteil des Nationalparkes Hohe TauernWie jedes Jahr erfolgt die Bewilligung der Hubschrauberlehrgänge des Bundesheeres für den Tiroler Anteil des Nationalparks Hohe Tauern. Wie jedes Jahr ergeht die Berufung der Tiroler Umweltanwaltschaft in der Überzeugung, dass ein international anerkannter Nationalpark, ein Europaschutzgebiet für bedrohte Vogelarten und für Wildtiere des Hochgebirges nicht den idealen Raum für Hubschrauber-lehrgänge darstellen kann und soll.
Stand des Verfahrens: Berufungserkenntnis ausständig
![]() Rodung und Planierung, InnervillgratenDie dauernde Rodung, insbesondere jedoch die anschließend geplante Planierung stellen für die Tiroler Umweltanwaltschaft keinen zukunftsfähigen Umgang mit alten Weideflächen dar...
Stand des Verfahrens: Berufungserkenntnis ausständig
![]() Errichtung eines Traktorweges, LienzVom Zettersfeld soll ein Traktorweg weit oberhalb der Baumgrenze hinein in das Debanttal errichtet werden. Die Tiroler Umweltanwaltschaft geht davon aus, dass der Erholungswert in diesem Abschnitt des Lienzer Höhenweges beträchtlichen Schaden nehmen wird ...
Stand des Verfahrens: Berufungserkenntnis ausständig
![]() Einrichtung einer Winterteststrecke, LängenfeldIm Ortsteil Bruggen, Gemeinde Längenfeld soll eine Winterteststrecke für Kraftfahrzeuge in Form eines Rundkurses auf einem mehrmähdigen Grünland errichtet werden. Nachdem eine positive, nun bescheidgemäße Erledigung erfolgte, spricht sich die Tiroler Umweltanwaltschaft unter Verweis auf die Alpenkonvention und unter Verweis auf die bestehenden Tiroler Fahrtechnikzentren gegen eine derartige Benützung landwirtschaftlicher Flächen aus...
Stand des Verfahrens: Mit Erkenntnis vom 28.01.2013 wurde der Berufung teilweise Folge gegeben: Die Bewilligung wurde bis 31.03.2015 erteilt, die weitere Benützung als Fahrsicherheitszentrum jedoch unter Berücksichtigung der Alpenkonvention, Tourismusprotokoll, versagt.
![]() Errichtung Senftekammerwaldweg, InnervillgratenDie Errichtung dieser knapp sieben Kilometer langen Forststrasse würde nach Ansicht der Tiroler Umweltanwaltschaft den betroffenen Landschaftsraum sowie den Lebensraum heimischer Rauhfußhühner langfristig beeinträchtigen...
Stand des Verfahrens: Berufungserkenntnis ausständig
![]() Errichtung von Einfamilienhäusern samt Zufahrtsstrasse, Haiminger ForchatDas geplante Vorhaben würde einen besonders sensiblen Naturraum, die Haiminger Forchat, langfristig beeinträchtigen. Die nach Ansicht der Tiroler Umweltanwaltschaft fehlende Variantenprüfung sowie der Beginn der Bauarbeiten noch vor Rechtskraft des Bescheides machen eine erneute Prüfung durch die Berufungsbehörde notwendig ...
Stand des Verfahrens: Mit Erkenntnis vom 08.01.2013 wurde die Berufung der Tiroler Umweltanwaltschaft als unbegründet abgewiesen.
Erschließungsweg und Absetzbecken Brüggelebach, BiberwierDas geplante Vorhaben würde mit massiven Auswirkungen auf den Naturhaushalt des Naturschutzgebietes Ehrwalder Becken einhergehen. Ein im Ermittlungsverfahren zu Tage getretener Alternativstandort für das Absetzbecken, der die Natur in wesentlich geringerem Ausmaß schädigen würde, blieb bei der Entscheidungsfindung der erstinstanzlichen Behörde unberücksichtigt ...
Stand des Verfahrens: Berufungserkenntnis ausständig
![]() Piz Val Gronda, IschglIn ihrer abschließenden Stellungnahme spricht sich die Tiroler Umweltanwaltschaft klar und ausdrücklich gegen die Erschließung dieses geologisch, botanisch und vogelkundlich einzigartigen Landschaftsbereiches aus ...
Stand des Verfahrens: Mit Bescheid der Tiroler Landesregierung vom 19.09.2012 wurde die naturschutzrechtliche Bewilligung erteilt.
![]() Wartungs- und Rettungsweg Bergeralm, Steinach am BrennerIm Bereich der Manni-Pranger-Piste soll ein Wartungs- und Rettungsweg errichtet werden. Aufgrund der Vorgeschichte und der vorliegenden Sachlage ergeben sich aus Sicht der Tiroler Umweltanwaltschaft größte Bedenken...
Stand des Verfahrens: Mit Bescheid vom 31.07.2012 wurde die Berufung der Tiroler Umweltanwaltschaft als unzulässig zurückgewiesen.
![]() Forststrasse "Klemmlahnweg", PfundsSüdlich der Pfundser Tschey, im Waldkomplex Riedwald, soll eine Feinerschließung mittels Forststrasse erfolgen. Den zu erwartenden Beeinträchtigungen der Natur stehen nach Ansicht der Tiroler Umweltanwaltschaft keine überwiegenden öffentlichen Interessen gegenüber...
Stand des Verfahrens: Aufgrund einer vertraglich vereinbarten Außernutzung-Stellung von liegendem und stehendem Totholz entlang des geplanten Forstweges wurde mit 20.07.2012 die Berufung seitens der Tiroler Umweltanwaltschaft zurückgezogen.
![]() Novellierung des UVP-Gesetzes 2000Im Rahmen des sehr kurzen Begutachtungsverfahrens zur geplanten Änderung des Umweltverträglichkeitsprüfungsgesetzes (UVP-G 2000) erstattete die Tiroler Umweltanwaltschaft folgende Stellungnahme...
Stellungnahme der Umweltanwaltschaft 05.06.2012 Beschluss des Nationalrates vom 05.07.2012
![]() Wasserkraftwerk SannaNachdem es sich beim geplanten Kraftwerk um eine Änderung des bestehenden Kraftwerks Wiesberg handelt, ist nach Ansicht der Tiroler Umweltanwaltschaft eine UVP in vollem Umfang notwendig...
Stand des Verfahrens: Mit Bescheid vom 05.11.2012 wurde die Berufung der Tiroler Umweltanwaltschaft als unbegründet abgewiesen.
![]() Errichtung der Forststrasse "Bitteri", KapplDer gegenständliche "urwaldartige" Landschaftsraum ist es nach Ansicht der Umweltanwaltschaft wert, Varianten (inkl. der Nullvariante) nachvollziehbar abzuprüfen...
Stand des Verfahrens: Berufungserkenntnis ausständig
![]() Rennstrecke für Modellautos, RadfeldDer Betrieb einer Modellauto-Rennstrecke unmittelbar angrenzend an einen schützenswerten Auwaldrest wird zu einer massiven Beeinträchtigung der Lebensraumqualität dieses gesetzlich geschützten Sonderstandortes insbesondere durch Lärm führen. ...
Stand des Verfahrens: Berufungserkenntnis ausständig
![]() Hubschrauberhochgebirgs-Landelehrgang, Tiroler Anteil des Nationalparks Hohe TauernAlljährlich erfolgt die Bewilligung eines Hubschrauberlehrganges des Bundesheeres für den Bereich des Nationalparks Hohe Tauern.
Stand des Verfahrens: Mit Berufungserkenntnis der Tiroler Landesregierung vom 14.02.2012 wurde die Berufung des Landesumweltanwaltes als unbegründet abgewiesen.
![]() Großflächige Auwaldrodungen im Talboden, LavantFür den Anbau von Spargel sollen über 8.000 m² schützenswerter Auwaldfläche im Bereich des Lavanter Talbodens dauerhaft gerodet werden. Als Ersatz soll ein bestehender Fichtenwald in eine Hartholzau überführt werden.
Stand des Verfahrens: Mit Erkenntnis vom 15.10.2012 wurde der Berufung Folge gegeben und der Antrag auf Genehmigung abgewiesen. ![]() Einrichtung einer Winterteststrecke, LängenfeldIm Ortsteil Bruggen, Gemeinde Längenfeld soll eine Winterteststrecke für Kraftfahrzeuge in Form eines Rundkurses auf einem mehrmähdigen Grünland errichtet werden. Die Tiroler Umweltanwaltschaft spricht sich unter Verweis auf die Alpenkonvention und unter Verweis auf die bestehenden Tiroler Fahrtechnikzentren eindeutig gegen eine derartige Benützung landwirtschaftlicher Flächen aus...
Stand des Verfahrens: Mit Erkenntnis vom 04.05.2012 wurde die Berufung der Tiroler Umweltanwaltschaft als unzulässig zurückgewiesen, da es der Erledigung der Erstbehörde an Bescheidqualität mangelte.
![]() Einrichtung einer Winterteststrecke, KühtaiIm Hochtal oberhalb der Zirmbachalm soll eine Winterteststrecke für Kraftfahrzeuge inmitten almwirtschaftlicher Wiesen und Weiden eingerichtet werden. Die Tiroler Umweltanwaltschaft spricht sich unter Verweis auf die Alpenkonvention und unter Verweis auf die bestehenden Tiroler Fahrtechnikzentren eindeutig gegen eine derartige Benützung des alpinen Raumes aus...
Stand des Verfahrens: Mit Erkenntnis der Landesregierung vom 03.09.2012 wurde der Berufung der Tiroler Umweltanwaltschaft Folge gegeben und die Bewilligung versagt.
![]() Errichtung des Kraftwerkes Haslach, Kals am GroßglocknerFür die Tiroler Umweltanwaltschaft steht fest, dass es sich bei dem geplanten Kraftwerk um ein Wasserkraftwerk innerhalb einer Kraftwerkskette handelt und damit das entsprechende Verfahren nach dem Umweltverträglichkeitsprüfungsgesetz anzuwenden ist ...
Stand des Verfahrens: Mit Bescheid vom 27. Juni 2012 wies der Umweltsenat die Berufung der Tiroler Umweltanwaltschaft ab, folgte der Berufung der Gemeinde Kals und stellte damit fest, dass das beantragte Vorhaben nicht UVP-pflichtig ist (Erkenntnis des Umweltsenates: US 7B/2012/3-22).
![]() Bau eines Schlepperweges zwischen Thaurer Rosskopf und Vintlalm, ThaurDie Tiroler Umweltanwaltschaft geht davon aus, dass der illegal errichtete Weg auf Fußwegbreite zurückgebaut und die Böschungen rekultiviert werden...
Stand des Verfahrens: Mit Erkenntnis vom 22.11.2012 wurde die Berufung der Tiroler Umweltanwaltschaft als unbegründet abgewiesen.
![]() Bau des City Coasters, ImstFür die Tiroler Umweltanwaltschaft ist das Projekt "City Coaster" mit den Zielen des geschützten Landschaftsteiles Rosengartenschlucht unvereinbar. Auch aus forstfachlicher Sicht wurde darauf hingewiesen, dass das Projekt mit untolerierbaren Beeinträchtigungen der Hauptfunktionen des Waldes einhergeht ...
Stand des Verfahrens: Mit Erkenntnis vom 28.09.2012 wurde der Berufung Folge gegeben und der Antrag auf Erteilung der naturschutzrechtlichen Bewilligung abgewiesen.
![]() Bau eines Heizwerkes im Auwald, Golfplatz LavantDas geplante Biomasseheizkraftwerk würde in einem der letzten größeren Auwaldbestände der Gemeinde Lavant zu liegen kommen. Dieser Auwaldbestand wird durch die naturschutzrechtliche Bewilligung des Golplatzes durch Vorschreibungen geschützt. Warum nun entgegen dem Bewilligungsbescheid des Golfplatzes eine Bewilligung zur Rodung eines Teiles dieses Auwaldes erteilt wurde, ist für die Tiroler Umweltanwaltschaft nicht mehr nachvollziehbar...
Stand des Verfahrens: Aufgrund der Berufung der Tiroler Umweltanwaltschaft entschloß sich die Antragstellerin, entsprechende Ausgleichflächen anzubieten, diese künstlich abzusenken und mit Auwaldgehölzen zu bepflanzen. Damit ist aus unserer Sicht ein entsprechender Ausgleich gegeben und wurde gegen die modifizierte, erneute Bewilligung vom 23.02.2012 nicht mehr berufen.
![]() Bau eines Kraftwerkes am Ehrenbach, KitzbühelDas geplante Wasserkraftwerk würde Bäche fassen, die aufgrund ihrer kleinen Einzugsgebiete die Mindestanforderungen gemäß Kriterienkatalog Wasserkraft bei weitem nicht erreichen....
Stand des Verfahrens: Mit Berufungserkenntnis vom 22. Juni 2012 wurde die Berufung der Tiroler Umweltanwaltschaft als unbegründet abgewiesen. Damit wurde erstmals ein Wasserkraftwerk durch die Behörde genehmigt, das eindeutig den Kriterien des Kriterienkataloges "Wasserkraft in Tirol" widerspricht.
![]() Ausbau und Beleuchtung des Rodelweges, SöllDer bestehende Rodelweg soll verbreitert und beleuchtet werde. Die Tiroler Umweltanwaltschaft erhebt keinen Einwand gegen diese geplanten Maßnahmen, fordert jedoch eine zeitliche Befristung, um auf laufende Entwicklungen im Beleuchtungsbereich bestmöglich reagieren zu können ....
Stand des Verfahrens: Mit Berufungsvorentscheidung der Bezirkshauptmannschaft Kufstein vom 08.09.2011 wurde der Berufung Folge gegeben und die Bewilligung bis 15.03.2018 befristet.
![]() Bau eines Beachvolleyballplatzes, KramsachDie Einreichunterlagen zum Bau eines Volleyballplatzes am Ufer des Reintaler Sees sind aus Sicht der Tiroler Umweltanwaltschaft mangelhaft. Zudem ist von deutlichen Beeinträchtigungen im sehr sensiblen Uferschutzbereich auszugehen....
Stand des Verfahrens: Berufungserkenntnis ausständig
![]() Pumpspeicherkraftwerk KühtaiDie TIWAG Tiroler Wasserkraft AG ersuchte um Erteilung der Genehmigung für die Errichtung und den Betrieb des „Speicherkraftwerkes Kühtai“. Dafür sollen vor allem ein Speicher, Wasserfassungen und Pumpsysteme als Erweiterung zur bestehenden Kraftwerksgruppe Sellrain-Silz errichtet werden. Im Zuge des dazu notwendigen UVP-Verfahrens hat die Tiroler Umweltanwaltschaft folgende Stellungnahme abgegeben.
Stand des Verfahrens: laufendes UVP-Verfahren
![]() Erweiterung des Schigebietes Unterbergalm, Schwendau/HippachNach Ansicht der Tiroler Umweltanwaltschaft wird die geplante Schigebietserweiterung in Richtung Pangert zu erheblichen und großen Umweltauswirkungen führen. Diese Einschätzung wurde durch ein externes naturschutzfachliches Gutachten bestätigt.
Stand des Verfahrens: Mit Berufungserkenntnis vom 18. November 2011 (US 4B/2011/21-10) folgt der Umweltsenat den Berufungsgründen der Tiroler Umweltanwaltschaft und stellt fest, dass für das beantragte Vorhaben eine Umweltverträglichkeitsprüfung nach dem UVP-G 2000 durchzuführen ist.
![]() Wegbau Bächental, Eben am AchenseeDas erste Wegteilstück zwischen Stallenalm und Fonseiten-Niederleger wurde mit fünf Meter Breite! ohne Bewilligung bereits errichtet. Das zweite Teilstück zum Fonseiten-Hochleger soll mit einer Breite von 3,5 Metern als Traktorweg ausgeführt werden.
Stand des Verfahrens: Berufungserkenntnis ausständig
![]() Wegbau Taschenboden, Eben am AchenseeDas fast idente Wegprojekt wurde schon einmal von einer anderen Antragstellerin eingereicht und von der Naturschutzbehörde in zweiter Instanz 2008 abgelehnt. Aus Sicht der Tiroler Umweltanwaltschaft liegt entschiedene Sache vor und sollten die prognostizierten massiven Beeinträchtigungen der Natur in diesem Bereich des Alpenparkes Karwendel auch 2011 vermieden werden....
Stand des Verfahrens: Mit Berufungserkenntnis vom 02. Dezember 2011 bestätigte die Berufungsbehörde die Rechtsansicht der Tiroler Umweltanwaltschaft, behob den erstinstanzlichen Bescheid ersatzlos und wies den ursprünglichen Antrag auf Erteilung der naturschutzrechtlichen Bewilligung wegen entschiedener Sache zurück.
![]() Errichtung des Hochbehälters "Schwarzes Moos", TrinsDie Errichtung eines Hochbehälters (ohne Bewilligung!) verursachte gemäß naturkundlichem Gutachten einen massiven Schaden im Bereich der Vegetation, des Bodenaufbaues und des Wasserregimes des betroffenen Feuchtgebietes. Die nachträgliche Bewilligung wird die festgestellten erheblichen Beeinträchtigungen nicht reduzieren und wird seitens der Tiroler Umweltanwaltschaft die Wiederherstellung des bestmöglichen Zustandes gefordert ...
Stand des Verfahrens: Obwohl erneut erhebliche und schwere Beeinträchtigungen der Schutzgüter des TNSchG 2005 im Berufungsverfahren festgestellt wurden, obwohl Varianten möglich wären bzw. eine Wasserversorgung durch das öffentliche Netz gegeben wäre, wurde die Berufung der Tiroler Umweltanwaltschaft mit Erkenntnis vom 22. November 2011 als unbegründet abgewiesen und die nachträgliche Bewilligung für das bereits durchgeführte Vorhaben erteilt...
![]() Errichtung von 3 Wohnhäusern, HochfilzenDas geplante Vorhaben kommt in einem Sonderstandort, einem ausgeprägten Feuchtgebiet, zu liegen. Im Zuge des Ermittlungsverfahren wurden schwerwiegende und nachhaltige Beeinträchtigungen bei Verwirklichung des Projektes prognostiziert. ...
Stand des Verfahrens: Mit Erkenntnis vom 19.12.2011 wurde der Berufung Folge gegeben und die erforderliche naturschutzrechtliche Bewilligung versagt.
![]() Errichtung einer öffentlichen Tankstelle, ReutteDie geplante Tankstelle kommt im unmittelbaren Nahefeld des Kreckelmooses zu liegen und ist im Falle der Realisierung mit erheblichen Beeinträchtigungen der Naturschutzgüter zu rechnen. Demgegenüber sind die öffentlichen Interessen an der Tankstelle für die Umweltanwaltschaft nicht nachvollziehbar ...
Stand des Verfahrens: Mit Erkenntnis vom 7.11.2011 wurde die Berufung als unbegründet abgewiesen.
![]() Windpark Sandjoch und SattelbergZum geplanten Windpark in unmittelbarer Nähe zum Brennerpass hat die Tiroler Umweltanwaltschaft folgende Stellungnahme abgegeben:
Stand des Verfahrens: Mit Beschluss des Verwaltungsgerichtes Bozen wurde der Rekurs angenommen und die Beschlüsse der Südtiroler Landesregierung zur Genehmigung des Vorhabens vom 24.10.2011 aufgehoben.
Weiterführende Information (OEAV)
Karabfahrt Projekt 2010, FügenIm Feststellungsverfahren zur Beurteilung der UVP-Pflicht des beantragten Vorhabens spricht sich die Tiroler Umweltanwaltschaft eindeutig und nachvollziehbar für ein UVP-Verfahren für die geplanten Schipiste aus...
Stand des Verfahrens: Mit Bescheid vom 14. April 2011 erfolgte die Feststellung der zuständigen Behörde Abteilung Umweltschutz, dass eine Umweltverträglichkeitsprüfung nicht durchzuführen ist. Mit Bescheid der Bezirkshauptmannschaft Schwaz vom 13. Juli 2011 wurde die naturschutzrechtliche Bewilligung erteilt. Da die Antragstellerin Projektsänderungen und -modifizierungen im Sinne des Naturschutzes vornahm, erteilte die Tiroler Umweltanwaltschaft schlussendlich ihre Zustimmung zum geplanten Vorhaben.
![]() Errichtung des Eggenalmweges, UntertilliachDie durchgeführte Interessensabwägung der Behörde ist nach Ansicht der Tiroler Umweltanwaltschaft unzureichend und nicht nachvollziehbar. Den geplanten LKW-befahrbaren Weg, der sensible naturkundliche Bereiche durchschneiden soll, als "ökologischen Erschließungsweg" zu argumentieren, erscheint mehr als diskussionswürdig zu sein...
Stand des Verfahrens: Mit Berufungserkenntnis vom 15. Juni 2011 wurde die Berufung der Tiroler Umweltanwaltschaft als unbegründet abgewiesen.
Radwegverbindung Landl, ThierseeDie Tiroler Umweltanwaltschaft spricht sich nicht prinzipiell gegen die Errichtung neuer Radwegverbindungen aus. Im konkreten Fall soll aber ein schützenswerter Auwaldbereich durchquert werden, wobei die Alternativenprüfung unserer Meinung nach nicht gesetzeskonform durchgeführt wurde...
Stand des Verfahrens: Mit Berufungserkenntnis vom 28. Juni 2012 wurde der Berufung der Tiroler Umweltanwaltschaft Folge gegeben und die naturschutzrechtliche Bewilligung versagt.
![]() Geländekorrekturen zur Kultivierung im Almbereich, Matrei i. O.Die Tiroler Umweltanwaltschaft spricht sich eindeutig gegen die nachträgliche Bewilligung bereits durchgeführter Kultivierungsmaßnahmen aus und fordert die Herstellung des bestmöglichen Zustandes aus naturkundlicher Sicht...
Stand des Verfahrens: Mit Erkenntnis vom 12.12.2012 wurde die Berufung der Tiroler Umweltanwaltschaft als unbegründet abgewiesen.
![]() Hubschrauber-Hochgebirgslehrgang im Nationalpark Hohe Tauern, OsttirolEnde Februar bis 11. März 2011 soll wie schon in den vergangenen Jahren (vgl. Eintrag ganz unten!) ein Hochgebirgslehrgang für Hubschrauberpiloten des Österreichischen Bundesheeres im Nationalpark Hohe Tauern statt finden. Die Tiroler Umweltanwaltschaft ist nach wie vor überzeugt, dass diese Übungen auch außerhalb des Europaschutzgebietes stattfinden könnten, zumal erhebliche Beeinträchtigungen der Tierwelt durch massive Störeffekte zu erwarten sind...
Stand des Verfahrens: Mit Berufungserkenntnis vom 25.02.2011 wurde die Berufung der Tiroler Umweltanwaltschaft als unbegründet abgewiesen. Somit dürfen 12 Hubschrauber des Bundesheeres maximal 3000 Außenlandungen im Zeitraum zwischen dem 28.02.2011 und dem 11.03.2011 im Nationalpark Hohe Tauern vornehmen.
![]() Pistenerweiterung Eggalm-Beil-Nordabfahrt, TuxDie Tiroler Umweltanwaltschaft spricht sich eindeutig gegen diese Schigebietserweiterung aus, welche einerseits weit über die festgelegten Schigebietsgrenzen hinausgeht und andererseits mit erheblichen Beeinträchtigungen des Landschaftsbildes, des Lebensraumes heimischer Tier- und Pflanzenarten sowie des Naturhaushaltes einhergeht...
Stand des Verfahrens: Mit Erkenntnis vom 29.05.2012 wurde die Berufung als unbegründet abgewiesen.
![]() Schitechnische Erschließung Piz Val GrondaDie mögliche Erschließung des Piz Val Gronda im Gemeindegebiet von Ischgl beschäftigt Behörden, Politiker und Interessensvertreter seit über zehn Jahren. Im Auftrag des Landesumweltanwaltes untersuchte ein hochkarätiges Expertenteam die Bedeutung dieses Tiroler Naturraums. Die im Juli 2009 fertig gestellte naturwissenschaftliche Studie unterstreicht die Einzigartigkeit des Gebiets.
Stand des Verfahrens: Das Ermittlungsverfahren wird fortgeführt - Vor Ablauf der gesetzten Frist (Ende November 2011) wurde nicht das in Aussicht gestellte botanische Gegengutachten, sondern eine gänzlich neue Projektvariante (neue Trasse für die geplante Schipiste) eingebracht...
Legererschließung im Bereich der Schönangeralm, WildschönauDer beantragte Almweg soll den orographisch linken Leger erschließen und die Errichtung eines Stalles erleichtern. Nach Ansicht der Tiroler Umweltanwaltschaft gibt es Varianten zu diesem Weg, der fast durchwegs sehr sensible Feuchtgebiete und Bachufer durchschneiden soll...
Stand des Verfahrens: Die Berufung der Tiroler Umweltanwaltschaft wurde mit Erkenntnis vom 11.03.2011 als unbegründet abgewiesen.
![]() Wellnesshotel am Obernberger See, Obernberg a. Br.Nach Ansicht der Tiroler Umweltanwaltschaft wird das beantragte Vorhaben die Schutzziele und Schutzinhalte des Landschaftsschutzgebietes Nösslachjoch-Obernberger See-Tribulaune beeinträchtigen. Damit widerspricht das geplante Projekt nach Ansicht der Tiroler Umweltanwaltschaft dem erst kürzlich fertig gestellten Raumordnungsplan "Raumverträgliche Tourismusentwicklung"...
Stand des Verfahrens: Entscheidung der Behörde ist ausständig
Wasserkraftwerk am Stallerbach und am Kalksteinbach, InnervillgratenDie Tiroler Umweltanwaltschaft spricht sich entschieden gegen die Realisierung des geplanten Kraftwerksprojektes aus. Vor allem das außergewöhnlich hohe Naturraumpotential des Villgratentales in Verbindung mit dem bestehenden nachhaltigen touristischen Angebot würde durch das beantragte Vorhaben erhebliche qualitative Beeinträchtigungen erfahren...
Stand des Verfahrens: Mit Bescheid vom 14.02.2011 wurde die naturschutzrechtliche Bewilligung erteilt. Wasserrechtlich liegt jedoch noch kein rechtskräftiger Bescheid vor.
![]() Mountainbikerennen mit Begleitfahrzeugen, Alpenpark Karwendel, ThaurFür ein alljährlich stattfindendes Mountainbikerennen wurde um die naturschutzrechtliche Bewilligung zur Verwendung von fünf Kraftfahrzeugen als Begleitfahrzeuge angesucht. Die Tiroler Umweltanwaltschaft, der im Verfahren beigezogene naturkundliche Sachverständige und die Schutzgebietsbetreuung des Alpenpark Karwendels sind einhellig der Meinung, dass bei dieser Art der Schutzgebietsbenützung als reine "Sportkulisse" der eigentlichen Sensibilität dieses Naturerholungsraumes kein Platz mehr eingeräumt wird...
Stand des Verfahrens: mit Berufungserkenntnis vom 15.09.2010 abgeschlossen, die Berufung wurde als unbegründet abgewiesen!
![]() Errichtung einer Bodenaushubdeponie, ErpfendorfDas Landschaftsschutzgebiet Hefferthorn-Fellhorn-Sonnenberg zeichnet sich durch eine weitgehend ursprüngliche Landschaft mit traditioneller Almbewirtschaftung auf kleinräumigen Weideflächen aus. (vgl.: http://www.tiroler-schutzgebiete.at/index.php?sid=pages&pid=20) Die Errichtung einer Bodenaushubdeponie im Schutzgebiet und überdies im Bereich ökologisch wertvoller Nasswiesen widerspricht nach Ansicht der Tiroler Umweltanwaltschaft klar den Erhaltungszielen des Landschaftsschutzgebietes...
Stand des Verfahrens: Mit Erkenntnis der des Unabhängigen Verwaltungssenates vom 24.01.2011 wurde der Berufung Folge gegeben und der Antrag auf Erteilung einer Deponiegenehmigung abgewiesen.
![]() Errichtung einer Weganlage im Mauerertal, VirgenDie Tiroler Umweltanwaltschaft spricht sich nicht generell gegen die Verbesserung der Bewirtschaftbarkeit von Almflächen aus. Für den konkreten Fall jedoch ist mit langfristigen und massiven landschaftlichen Beeinträchtigungen dieses besonderen Zuganges zum Nationalpark Hohe Tauern zu rechnen...
Stand des Verfahrens: mit Berufungserkenntnis vom 17.09.2010 abgeschlossen, der Bewilligungsbescheid wurde aufgrund entschiedener Sache behoben!
![]() Schigebietszusammenschluss Kappl-St.Anton -erste Stellungnahme zur UmweltverträglichkeitserklärungDie Tiroler Umweltanwaltschaft geht bei ihrer ersten Stellungnahme zur Umweltverträglichkeitserklärung zum geplanten Schigebietszusammenschluss Kappl-St. Anton davon aus, dass das beantragte Vorhaben äußerst kritisch zu sehen ist, da der Vorhabensbereich in einem völlig unberührten Talschluss (Malfontal) zu liegen kommt. Zum jetzigen Zeitpunkt kann daher eine allfällige Umweltverträglichkeit nicht erkannt werden...
vorläufige Stellungnahme der Umweltanwaltschaft 16.08.2010 Fotos Malfontal
![]() Hubschrauber-Pilotenausbildung im Nationalpark Hohe TauernWährend andere Länder ehemalige Truppenübungsplätze zu Schutzgebiete erklären, dient in Tirol der Nationalpark Hohe Tauern alljährlich als Übungsgelände für Hubschrauber-Landekurse.
Stand des Verfahrens: mit Berufungserkenntnis vom 27.08.2010 abgeschlossen, die Berufung wurde als unbegründet abgewiesen!
![]() Neubau eines Wasserkraftwerkes am Kasbach, JenbachDie Tiroler Umweltanwaltschaft ist sich der speziellen Belastungssituation am Kasbach durchaus bewusst und steht einem Kraftwerksneubau vorab nicht negativ gegenüber.
Stand des Verfahrens: mit Berufungserkenntnis vom 06.08.2010 abgeschlossen, die Berufung wurde als unbegründet abgewiesen!
Almwegerrichtung Fomasaialpe, ObertilliachDer geplante Erschließungsweg soll ein großflächiges Hangmoor innerhalb einer fast unberührten Landschaftskammer anschneiden und damit beeinträchtigen. Die Tiroler Umweltanwaltschaft erkennt die Notwendigkeit einer zeitgerechten Erschließung derartiger Almen, gleichzeitig vermisst sie jedoch ein professionelles Konzept zur bestmöglichen Hintanhaltung von Beeinträchtigungen der bestehenden Naturwerte (= landschaftspflegerischer Begleitplan)...
Stand des Verfahrens: Mit Berufungserkenntnis vom 02.11.2011 wurde der Berufung inhaltlich gefolgt und eine verkürzte Wegvariante genehmigt.
![]() Forststrassenbau im zentralen Bereich des StangensteigesDer Innsbrucker Stangensteig verläuft vom Kerschbuchhof im Westen bis zum Höttinger Bild bzw. Gramart im Osten. Dieser uralte Steig dient seit Generationen der Erholung in beeindruckender Landschaft im Nahbereich der Stadt Innsbruck.
Stand des Verfahrens: Mit Erkenntnis des Verwaltungsgerichtshofes vom 24.02.2011 wurde der Antrag der Tiroler Umweltanwaltschaft auf Wiedereinsetzung zurückgewiesen
![]() Pumpspeicherkraftwerk Kühtai - erste Stellungnahme zur UmweltverträglichkeitserklärungDie Tiroler Umweltanwaltschaft geht bei ihrer ersten Stellungnahme zur Umweltverträglichkeitserklärung zum geplanten Pumpspeicherkraftwerk Kühtai davon aus, dass allfällig kummulierende Beeinträchtigungen durch den Bestand und das neu geplante Vorhaben bezüglich Naturhaushalt, Lebensraum heimischer Tier- und Pflanzenarten, Landschaftsbild und Erholungswert, etc. einer sehr genauen Prüfung zu unterziehen sein werden...
Stellungnahme der Umweltanwaltschaft 01.04.2010
Almmulchung mittels ForstfräseDie Tiroler Umweltanwaltschaft bekennt sich zu einer umweltgerechten, extensiven und den natürlichen Lebensraum schützenden Almwirtschaft.
Stand des Verfahrens: Der Antrag um naturschutzrechtliche Bewilligung für den Einsatz einer Forstfräse wurde mit 10.01.2013 zurückgezogen. Der ursprünglich geplante Einsatz einer Forstfräse ist somit naturschutzrechtlich nicht bewilligt und unzulässig.
Kleinkraftwerk am MesselingbachDer Messelingbach ist ein orographisch linker Zubringer des Tauernbaches und mündet kurz oberhalb des Matreier Tauernhauses in seinen Vorfluter.
Stand des Verfahrens: mit Berufungserkenntnis vom 09.02.2011 abgeschlossen, die Berufung wurde als unbegründet abgewiesen!
![]() Güterwegerrichtung im Bereich des "Köfler-Bergsturzes"Nach Ansicht der Tiroler Umweltanwaltschaft rechtfertigt das geringe öffentliche Interesse nicht den geplanten Eingriff in die zum Teil schönsten Standorte des gesamten Bergsturzareales mit sehr hoher ökologischer Bedeutung ...
Stand des Verfahrens: Mit Berufungserkenntnis vom 19. August 2011 wies die Oberbehörde die Berufung der Tiroler Umweltanwaltschaft als unbegründet ab und erteilte die Bewilligung unter Vorschreibung einer ökologischen Bauaufsicht.
![]() Asphaltierung eines Radweges im Schutzgebiet "Tiroler Lech"Speziell im Bereich schützenswerter Lebensräume (Feuchtgebiete, Auwälder, Gewässer und ihre Uferbereiche, etc.) bzw. in ihrer unmittelbaren Nähe können asphaltierte Bänder "Wanderbarrieren" und "tödliche Hitzefallen" für zahlreiche Kleintierarten darstellen und somit die Lebensraumqualität nachhaltig beeinträchtigen. Die Tiroler Umweltanwaltschaft vertritt die Meinung, dass in Schutzgebieten und im Bereich sehr sensibler Lebensräume Radwege mit einwandfreien Kalk-Bruchsanddecken bzw. vergleichbaren Belägen auszustatten sind, um allfällige ökologische Beeinträchtigungen bestmöglich zu reduzieren bzw. zu verhindern ...
Stand des Verfahrens: Mit Berufungserkenntnis vom 24.02.2011 wurde der Berufung Folge gegeben und wurde eine Asphaltierung der beiden naturkundlich sensiblen Teilbereiche des Radweges untersagt.
![]() Forststrasse Schafalm, Gemeinde NavisNach Ansicht der Tiroler Umweltanwaltschaft soll eine zukünftige Erschließung des Schafalmhochlegers nicht auf Kosten des bisher unberührten Landschaftsbildes realisiert werden ...
Stand des Verfahrens: Mit Berufungserkenntnis vom 16.05.2011 wurde der Berufung der Tiroler Umweltanwaltschaft teilweise Folge gegeben und die Bewilligung für den oberen Wegabschnitt versagt.
"Sommerschneewelt" auf der MöseralmGanzheitlicher und nachhaltiger Naturschutz berücksichtigt, schont und spart Ressourcen und Energie.
Stand des Verfahrens: mit Berufungserkenntnis vom 20.07.2010 abgeschlossen, die Berufung wurde als unbegründet abgewiesen!
Erschließungsweg Laskitzenalm, Hopfgarten in DefereggenIm konkreten Fall wendet sich die Berufung nicht gegen die standortsangepasste Almbewirtschaftung und zugleich Pflege der alpinen Lebensräume. Der Grund der Berufung liegt vielmehr in der aus Sicht der Tiroler Umweltanwaltschaft in diesem Fall nicht gegebenen Verhältnismäßigkeit der negativen und positiven Auswirkungen des Wegprojektes.
Stand des Verfahrens: mit Berufungserkenntnis vom 23.05.2010 abgeschlossen, die Berufung wurde als unbegründet abgewiesen!
![]() Kleinwasserkraftanlage am Grünalmbach, Hopfgarten i. D.Der Grünalmbach stellt aufgrund seiner ökomorphologischen Besonderheit eine Rarität im gesamten Ostalpenraum dar. Eine Kraftwerksanlage an diesem einzigartigen Gewässer mit heiztechnischen Notwendigkeiten im Bereich gemeindeeigener Gebäude zu argumentieren, kann seitens der Tiroler Umweltanwaltschaft in keinster Weise nachvollzogen werden.
Stand des Verfahrens: Der Berufung wurde Folge gegeben und die naturschutzrechtliche Bewilligung versagt!
![]() Schotterentnahme aus dem RotlechDie Tiroler Umweltanwaltschaft sieht direkte Schotterentnahmen aus einem Fließgewässer aufgrund der ökologischen Beeinträchtigungen sehr kritisch. Im speziellen Fall konnten seitens der Tiroler Umweltanwaltschaft zusätzlich keine öffentlichen Interessen erkannt werden. Die Oberbehörde genehmigte schlußendlich die naturkundlich sehr kritische Schotterentnahme, ohne auf die Sachargumente der Tiroler Umweltanwaltschaft näher einzugehen ...
Stand des Verfahrens: mit Berufungserkenntnis vom 30.10.2009 abgeschlossen, die Berufung wurde als unbegründet abgewiesen!
Berufung der Umweltanwaltschaft 16.04.2009 fileadmin/inhalte/__PDFs/Verfahren/Bescheid_Schotterentnahme_Rotlech.pdf Hubschrauber-Pilotenausbildung im Nationalpark Hohe TauernWährend andere Länder ehemalige Truppenübungsplätze zu Schutzgebiete erklären, dient in Tirol der Nationalpark Hohe Tauern alljährlich als Übungsgelände für Hubschrauber-Landekurse.
Stand des Verfahrens: mit Berufungserkenntnis vom 09.03.2009 abgeschlossen, die Berufung wurde als unbegründet abgewiesen! Berufung 04.03.2009 und Pressemitteilung 05.03.2009 der Umweltanwaltschaft |