Tirols Windkraftstrategie nimmt Form an

Hat Tirol Potenzial für Windkraftwerke? Falls ja, sollten wir die kostenlosen Dienste von Föhn und Co. auch in Anspruch nehmen, um die CO2-Emissionen reduzieren zu können. Für die Tiroler Umweltanwaltschaft stellen Windräder – neben anderen Technologien der erneuerbaren Energieerzeugung wie z.B. Photovoltaik – eine wertvolle Ergänzung in der Energieversorgung dar. Nach dem Vorbild des Kriterienkatalogs für die Wasserkraft sollten in ähnlicher Weise auch Machbarkeitsstudien für Wind- und Sonnenenergie entwickelt werden. Denn ausschlaggebend sind das Wie und das Wo. Die Nutzung des Windes darf nicht auf untragbare Kosten anderer Naturressourcen gehen, wie dies beim Projekt am Brenner der Fall wäre. Einen ersten Schritt hat die Tiroler Umweltanwaltschaft nun mit einem Positionspapier zur Windenergie getan.
Der nukleare Supergau in Japan, der eine Spur des Todes an Land und im Meer nach sich zog und dank dem noch in den nächsten tausend Jahren radioaktives Material in der Nahrungsmittelkette sein wird, oder der geplante Mega-Staudamm in Brasilien, der 20.000 Menschen die Heimat wegspült sowie 500 km² Ackerland und Regenwald überfluten wird: Projekte zur Energieerzeugung können drastische Folgen und unwiederbringliche Auswirkungen haben, wie die jüngsten Beispiele einmal mehr zeigen. Deutlich wird dabei auch, dass nicht nur die Art der Energieerzeugung wohlüberlegt sein muss, sondern auch der Standort von Anlagen. Ungeachtet der Tatsache, dass an erster Stelle überhaupt Maßnahmen zur Einsparung von Energie stehen müssen, sind neue Vorhaben mit dem Blick für die Gesamtzusammenhänge und mit Vorausschau zu bewerten. Die Nutzung von Alternativenergien wie Wasser, Sonne und Wind stellt hierbei keine Ausnahme dar. Für die Wasserkraftnutzung in Tirol wurde mit dem Kriterienkatalog bereits ein großteils zufriedenstellendes Regelwerk eingeführt. Ein solches möchte die Tiroler Umweltanwaltschaft nun auch für die Nutzung der Windenergie erarbeiten. Das Positionspapier ist bereits verfasst. Dieser Leitfaden zu Standortkriterien und Planungsgrundsätzen ist der erste wichtige Schritt für eine mögliche Planung von Windparks nach fachlichen Grundlagen in Tirol.
Geeignete Standorte finden
Windparks stellen aufgrund ihrer Dimensionierung immer unübersehbare Eingriffe in die Natur dar. Die Frage ist, wo in Tirol geeignete Standorte vorliegen. Zu bedenken sind die rein objektbezogenen Merkmale von Windrädern ebenso wie die Um- und Ausbauarbeiten, die die Errichtung und der laufende Betrieb erfordern. Am offensichtlichsten ist der optische Aspekt: Die hoch in die Luft ragenden Windräder mit ihren weit auskragenden Rotorblättern sind weithin zu sehen, aufgrund der erforderlichen Signalbeleuchtung auch in der Nacht – eine Veränderung des Landschaftsbildes, die von der Bevölkerung sehr zwiespältig wahrgenommen wird. Die einen wollen diese Riesen nicht auf ihren Bergkämmen thronen sehen, die anderen fühlen sich davon nicht gestört. Eine Belastung für Mensch und Tier kann auch das Geräusch der sich bewegenden Rotorblätter darstellen, denn je nach Wetterlage hört man die zischend arbeitenden Windräder sehr weit. Über die Relevanz von ästhetischen Aspekten und Lärmbelästigung bei der Wahl des Standorts lässt sich vielleicht noch streiten. Keine Diskussion sollte es allerdings bei Natur-Schutzgebieten und ökologisch sensiblen Räumen geben – sie sind für Windparks aus Sicht der Tiroler Umweltanwaltschaft tabu. In Zonen ohne expliziten Schutzstatus ist der Bau eines Windparks ebenfalls abzulehnen, wenn dieser erhebliche nachteilige Auswirkungen auf Natur, Landschaft und Lebensqualität mit sich brächte.
Ausschluss-, Eignungs- und Vorranggebiete
Wie das Positionspapier der Tiroler Umweltanwaltschaft darlegt, lässt sich an drei grundlegenden Kriterien ermitteln, ob ein Standort für Windkraftanlagen geeignet ist. Oberstes Gebot: nicht in Schutzgebieten! Geschützte Gebiete dürfen schlichtweg nicht in Frage gestellt werden, weder für den Bau von Skiliften noch für Windkraftanlagen! Punkt zwei dient dem Schutz wandernder Tierarten, hauptsächlich Zugvögel. Zentrale Zug- und Wanderrouten sowie wichtige Rast- und Ruheplätze von Vögeln und anderen Tierarten dürfen nicht mit Windrädern verbarrikadiert werden. Da die Rotorblätter durch die Luft schneiden wie das Blatt einer Kreissäge, bleiben massive Auswirkungen auf beflügelte Lebewesen nicht aus. Verletzte und tote Tiere wären ein inakzeptabler Tribut. Als drittes Kriterium sind Standorte mit vorhandener Infrastruktur vorzuziehen. Zonen, die schon erschlossen bzw. vielmehr durch menschliche Nutzung bereits überformt sind, haben eindeutig Vorrang gegenüber unberührten Landschaftsabschnitten, in denen LKW-taugliche Straßen, Strom etc. erst errichtet werden müssten.
Derzeit arbeitet die Tiroler Umweltanwaltschaft an einem Konzept für eine Machbarkeitsstudie von Windkraftanlagen in Tirol. Experten aus verschiedenen Fachbereichen sollen dazu beitragen, mögliche Kriterien so klar wie möglich zu definieren und so eine Entscheidungshilfe für die weitere Vorgangsweise betreffend diese alternative Energieform in Tirol zu finden.
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Neues Leben an der alten Römerstraße

Lebensraumgestaltung von Tieren und Pflanzen – das ist das Thema des Projekts "Biotopverbund & Wildtierkorridor Via Claudia Augusta", einer Gemeinschaftsinitiative der Tiroler Umweltanwaltschaft und des WWF. Vor allem die (Wieder-)Vernetzung von Lebensräumen ist notwendig, um den Fortbestand der Arten zu sichern. Dafür müssen Hindernisse überbrückt, neue Lebensräume geschaffen oder auch bestehende optimiert werden. Die Gegebenheiten wurden anhand von Arten erhoben, die aufgrund ihrer spezifischen Anforderungen an das Lebensumfeld repräsentativ für viele weitere Arten sind. Wie etwa Bewohner von Feuchtgebieten und Niedermooren – Landschaftsstrukturen, die besonders rar geworden sind.
Die Zerschneidung der Landschaft hat für unsere Natur gravierende Folgen. Verkehrswege, Wohnsiedlungen, Landwirtschaftsflächen etc. schränken Tiere und Pflanzen in ihrem Aktionsraum auf immer kleinere, voneinander abgetrennte Lebensräume ein. Sie werden in die Isolation gedrängt. Nichtmenschliche Erdbewohner brauchen jedoch ein vernetztes Umfeld, um leben zu können – genau so wie wir Menschen Wege und Straßen brauchen, um unser System aufrechterhalten und voranbringen zu können. Denn abgeschottet und allein im Abseits kann nichts und niemand bestehen.
Wir leben im Verbund
In Tirol sind – noch – viele seltene und daher geschützte Tier- und Pflanzenarten zu finden. Ob vom Aussterben bedroht oder nicht: Für immer mehr "TirolerInnen" gehen die Existenzgrundlagen verloren. Und zwar deshalb, weil ihr natürliches Habitat aus dem Gleichgewicht geraten oder überhaupt ganz zerstört ist. Oder weil sie gar keinen Zugang zu geeignetem bzw. zwingend benötigtem Lebensraum haben, da ein dichtes Geflecht an Infrastruktureinrichtungen ihnen den Weg versperrt. Und genau da setzt das Projekt "Biotopverbund & Wildtierkorridor Via Claudia Augusta" an: Es zielt darauf ab, Lebensräume zu verbinden, damit Tiere und Pflanzen ungehindert ab- und zuwandern können.
Sieben aus 86
Im ersten Schritt galt es, bestehende Barrieren zu ermitteln. Welche Defizite weisen die derzeitigen Lebensräume auf? Welchen Hindernissen sind Tiere und Pflanzen ausgeliefert? Was muss geändert oder verbessert werden, um die Arten zu erhalten und zu fördern? Und zuallererst – welche Arten im Projektgebiet sind besonders repräsentativ für die Mängel und erforderlichen Veränderungen? Zoologen und Experten der jeweiligen Fachgebiete erarbeiteten eine Liste mit 86 Arten, die als Leitarten in Frage kämen – von Insekten über Reptilien bis hin zu Säugern, der Großteil davon gefährdete Spezies. Letztendlich waren es sieben Tierarten, die im Projekt berücksichtigt wurden. Sie stehen stellvertretend für Arten mit denselben bzw. ähnlich gelagerten Ansprüchen an ihren Lebensraum bzw. ähnlichen Problemen und Gefährdungsursachen. Einen Schwerpunkt bildete die Gruppe der Amphibien, da sie je nach Jahreszeit unterschiedliche Lebensräume bewohnen und daher besonders stark von der Zerteilung der Landschaft betroffen sind.
Leitarten und ihre Bedürfnisse
Der Rothirsch bewegt sich naturgemäß in einem großen Aktionsraum und steht stellvertretend für größere Säugetiere. Rothirsche wandern zwischen Hang- und Tallagen. Allerdings sind gerade diese Wege oft zer- bzw. abgeschnitten. In tieferen Lagen gibt es außerdem keine Wälder, die sich als Lebensraum für Rothirsche eignen.
Der monogame Biber lebt überwiegend im Wasser und bewohnt mit seiner ganzen Familie eine Biberburg. Einen Damm baut er nur dann, wenn das Gewässer nicht tief genug ist oder zu schnell fließt. In seiner Funktion als Baumeister schafft er Unterkünfte und Reviere für viele andere Lebewesen. Damit er seiner Berufung nachgehen kann, braucht er jedoch naturnahe Gewässer. Entlang der Via Claudia Augusta sind aktuell drei Biberreviere bekannt.
Mit einer Spannweite von bis zu 40 cm ist die Große Hufeisennase die größte Fledermausart Mitteleuropas. Als "Wesen der Nacht" sind diese Tiere noch heute mit Vorurteilen behaftet. Dabei haben die außergewöhnlichen Lebewesen beachtenswerte Fähigkeiten, allen voran ihr präziser Orientierungssinn mittels Ultraschall. Wofür sie allerdings eine Landschaft mit viel Struktur und Vielfalt brauchen. Dass nur fünf Einzeltiere im Projektgebiet Via Claudia Augusta bekannt sind, spricht für sich. Andererseits bietet sich hier aus genau diesem Grund die ideale Möglichkeit, gezielte Maßnahmen zur Sicherung ihrer Art zu ergreifen.
"Bufo bufo", die Erdkröte, kommt hierzulande vergleichsweise recht häufig vor. Dennoch ist sie als Vertreterin der Lurcharten gefährdet und wie alle heimischen Amphibien auf der "Roten Liste" vertreten. Da Amphibien im Laufe ihres Daseins verschiedene Lebensräume bewohnen, müssen sie sich immer wieder auf Wanderschaft begeben. Verbauungen wie Straßen stellen dabei zumeist unüberwindbare, todbringende Hindernisse dar. Noch gravierendere Auswirkungen auf die Populationen hat die Zerstörung von Feuchtgebieten, denn sie sind gleichermaßen ihre Geburts- und Kinderstube. Wenn kein Wasserlebensraum verfügbar ist, in dem die Elterntiere ihren Laich absetzen können, dann ist auch kein Metamorphoseprozess zum terrestrischen, über Land wandernden Lurch möglich.
Die Koppe ist ein Fisch, den man am Grund von Fließgewässern findet. Zumindest im Lech, denn nur noch hier gibt es größere Bestände. Schwimmen kann sie nicht gut. Und sie ist sensibel – sie braucht absolut sauberes Wasser. Früher ein beliebter Speisefisch des Adels, beruht ihr unglückseliger Ruhm heute darin, dass sie EU-weiten Schutzstatus genießt. Noch ist sie allerdings nicht ganz verschwunden, wie viele andere der ursprünglich im Inn beheimateten Fische. Fische brauchen nämlich einen barrierefreien Lebensraum bzw. Hilfsmittel, um die Hindernisse überwinden zu können, die der Mensch errichtet hat. Verbaute Flüsse mit all den "Nebenwirkungen" – wie etwa der Schwallauslauf von Kraftwerken – setzen vor allem dem empfindlichen Fischlaich zu. Bäche und Flüsse wieder in einen naturnahen Zustand zu bringen, sichert Lebensraum für den Nachwuchs.
Leittierart unter den Insekten ist die Grille aus der Gruppe der Heuschrecken. Das Zirpen, das männliche Tiere zum Anlocken der Weibchen durch Aneinanderreiben ihrer Flügel erzeugen, ist mancherorts bereits ganz verstummt. Insekten allgemein brauchen wenig gedüngte, blütenreiche Wiesen und warme, trockene Lebensräume. "Extreme" Bedingungen, die aufgrund unserer Landschaftsnutzung selten geworden sind.
Der Ameisenbläuling ist ein Tagfalter, der zum Leben Ameisen und den Wiesenknopf braucht. Das bis zu einen Meter hohe Rosengewächs kommt jedoch nur in Feuchtgebieten vor, wie etwa in Niedermooren im Projektgebiet entlang der Via Claudia Augusta. Ohne die beiden "Lebensmittel" fehlt dem Schmetterling die Existenzgrundlage, wobei die Ameisen nicht etwa zum Beuteschema gehören. Sie dienen auf anderem Weg der Ernährung, denn sie übernehmen – wenn auch nicht ganz freiwillig – die Aufzucht der flatterhaften Nachkömmlinge. Schmale Vegetationsstreifen entlang von Bachrändern und Gräben genügen bereits, um dem Falter zu neuen Höhenflügen zu verhelfen.
Vielversprechende Zukunft
Das Projekt "Biotopverbund & Wildtierkorridor Via Claudia Augusta" geht in die Endphase. Nach mehrmonatiger wissenschaftlicher Expertise, Beobachtung und Evaluierung liegt nun eine umfassende Datensammlung inklusive Maßnahmenplänen vor. Daraus werden derzeit die umsetzbaren Maßnahmen herausgefiltert und bis Ende des Jahres zu einem Programm mit detaillierten Umsetzungsplänen entwickelt.
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Umweltfrühstück 2011: Ein Blick in die Zukunft

Das dritte Tiroler Umweltfrühstück zum Thema "Tirol in 20 Jahren – Perspektiven schaffen Zukunft" näherte sich dem komplexen Gebiet der Zukunftsgestaltung. Wohin geht die Entwicklung? Welche (Mega-)Trends zeichnen sich ab? Was kommt auf uns zu und wie begegnen wir diesem Wandel in der Gesellschaft, der Technologie und der Natur? Auch wenn viele Themen nicht gänzlich neu sind, so ist doch das Zusammenspiel der einzelnen Faktoren ein entscheidender Richtungsweiser für den Weg, den wir heute einschlagen. So wie man nicht auf jeden Trend aufspringen kann und auch gar nicht muss, so lässt sich auch kein allgemeingültiger Masterplan definieren. Die Punkte auf der Agenda sind individuell festzulegen. Den Menschen jedenfalls sind laut Umfragen die wichtigsten Themen bereits bestens bewusst: Energie, Technik und Recycling.
An die 40 Vertreter aus Politik und Wirtschaft fanden sich auf Einladung der Tiroler Umweltanwaltschaft am 13. Oktober im LK-Forum ein, um bei einem köstlichen Bio-Frühstück über die Trends und mögliche Zukunftsszenarien zu diskutieren. Die Impulse dazu lieferte der Zukunftsforscher Harry Gatterer, der neben den Ergebnissen facheinschlägiger Studien auch die Erkenntnisse aus diversen Meinungsumfragen unter der österreichischen Bevölkerung präsentierte.
Welche Werte werden uns wichtiger?
Wohin die Reise geht, lässt sich an sogenannten Megatrends festmachen. Kennzeichnend für diese Strömungen ist, dass sie langsam vonstatten gehen, überall festzustellen und stabil sind. Megatrends sind nicht etwa überraschend, dafür sind sie in einem komplexen Veränderungsprozess integriert. In den Mittelpunkt der neuen "Globalkultur" sind Werte gerückt wie etwa Neo-Ökologie, Gesundheit, Individualisierung und New Work. Dabei ist alles durchzogen vom Bedürfnis nach Selbstentfaltung und Glück. Werte, die den Menschen noch wichtiger werden. Zur Verwirklichung braucht es jedoch den entsprechenden Raum, das passende Umfeld. Vor diesem Hintergrund gewinnt der Ort – trotz zunehmender Mobilität – immer mehr an Bedeutung. Wo kann ich mich entfalten? Wo fühle ich mich gut? Die gesundheitsbewussten Menschen von morgen werden noch wählerischer, was ihren Aufenthaltsort anbelangt. Frische Luft und die Möglichkeit zur Entschleunigung sind zwei wesentliche Kriterien für die Attraktivität eines Landes. Verschwendung passt dabei nicht ins Bild. Moderne Menschen verstehen sich als Teil der Natur; 40% der Tiroler sind "in der Natur am glücklichsten". Überhaupt ist hierzulande ein sehr hoher Prozentsatz der Bevölkerung "mehrmals täglich glücklich". Ein untrügliches Zeichen für die hohe Lebensqualität in unserem Land! Und auch ein Ansporn, diesen Standard weiterhin zu erhalten – durch eine Balance zwischen (technologischem) Fortschritt und Bewahrung einer intakten Natur.
Lösungen finden im Miteinander
"Wir müssen den Menschen ein attraktives Tirol als Lebensumfeld bieten. Und hier gilt es, professionell umzugehen mit den unterschiedlichen Wünschen und Bedürfnissen", so die Worte von Johannes Kostenzer. Dies gelingt nur, wenn wir einen sorgsamen Umgang mit den Ressourcen wahren und auf die Besonderheiten unseres Landes sensibilisiert bleiben. Der Weg besteht nicht aus Verbot und Verzicht, sondern aus Lösungen, aus dem "gewusst wo" und "gewusst wie". So wird sich die Tiroler Umweltanwaltschaft weiterhin für Lösungen im Sinne der Naturerhaltung stark machen, damit die Heimat der zunehmend engagierten Tiroler Bevölkerung weiterhin so lebenswert bleibt!
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Kaum zu glauben…
Informatives, Beeindruckendes, Unglaubliches. Leben und Wirtschaften in Tirol und der Welt in Zahlen und Fakten.
Wussten Sie, dass...
• die Windkraft weltweit selbst unter der Voraussetzung, dass der Ausbau weiter so zügig voranschreitet, bis Ende des Jahres nur 3% des gesamten Energiebedarfs decken kann?
• 17 Pflanzen- und Tierarten in Tirol beheimatet sind, die ausschließlich hier – und dies nur in ganz bestimmten Gebieten – vorkommen?
• die violett blühende Innsbrucker Küchenschelle so bedroht ist, dass auf etwa 600 Stadtbewohner ein Exemplar kommt?
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Linktipp:
"Unser Inn" – Informationsplattform des WWF