Kein schöner Land? Landschaftsgestaltung – ein fragiles Terrain

Maria Auböck und János Kárász haben sich mit ihrem gemeinsamen Atelier auf Landschaftsarchitektur spezialisiert. Sie gestalten Landschaften, Parks, Plätze und architekturbezogene Freiräume, widmen sich darüber hinaus aber auch der Gartendenkmalpflege und der Entwicklung historischer Gärten. In Innsbruck haben sie zum einen den Renaissancegarten beim Schloss Ambras als Zitat wiederaufleben lassen, zum anderen vor kurzem im Zusammenhang mit dem neuen Wohnheim Olympisches Dorf den Freiraum zwischen Innufer und Grünbacher-Promenade neu gestaltet. Anhand eigener Projekte wie auch internationaler Beispiele beleuchtet ihr Vortrag das fragile Terrain „Landschaftsgestaltung“. 
„Landschaftsgestaltung entfaltet sich als permanenter Trapezakt zwischen Reglementierung, Inszenierung und Verklärung. Eine austauschbare Ortsüblichkeit ist Teil unserer Realität; die Suche nach regionaler Identität sowie kontextuelles Vorgehen sind state of the art. Welche Spielräume, welche Möglichkeitsräume eröffnen sich vor diesem Hintergrund? Wie lässt sich Verantwortung für die Landschaft generieren? ,Paradoxe Interventionen‘ bieten dazu interessante Perspektiven: Auseinandersetzungen etwa, welche den Aspekt Zeit in den Fokus rücken.“ (Auböck + Kárász)


Link zu AUT: http://www.aut.cc/

auböck + kárász



maria auböck Studium der Architektur an der TU Wien sowie der Landschaftsarchitektur in München; Lehrtätigkeit an der Hochschule für angewandte Kunst und an der Akademie für bildende Kunst in Wien; seit 1999 Professur an der Akademie der Bildenden Künste, München


jános kárász Studium der Architektur und Sozialwissenschaften in Wien; Lehrtätigkeit an Universitäten in Wien, München, Budapest und Rom
seit 1987 gemeinsames Atelier in Wien; Projekte u. a. 2015 Erste Campus-Freiräume, Wien; Wohnheim Olympisches Dorf, Innsbruck; 2012 Turner Tempel, Wien; 2009 Sport- und Erholungspark, Salerno; 2006 Gazebo in den Weinbergen, Langenlois; 2003 Landschaftspark Blumau; 1997 Renaissance-Extrakt, Ambras

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