"It's the landscape, stupid"

Gärten sind für den Zeichner, Objektkünstler und Landschaftsdesigner Mario Terzic eine Obsession. Seit Anfang der 1990er Jahre ist er Professor an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien und gründete dort 2000 die zwischen Gartenhistorik, Gärtnerei, Botanik und Landschaftsplanung angesiedelte Klasse „Landschaftsdesign“. Im Rahmen seiner derzeitigen Tätigkeit als Gastprofessor in Peking entwickelt Terzic unter dem Titel „it’s the landscape, stupid“ eine Reihe von Projekten, in denen der Geist spürbar wird, mit dem er in den vergangenen zwanzig Jahren den Herausforderungen der Landschaftsgestaltung begegnete. Es sind künstlerische Erkundungen, die sich mit den sozialen und ökonomischen Kernthemen von „Landschaft“ beschäftigen. Der künstlerische Blick mag irritieren und stößt zum Teil auf Ablehnung von Seiten der ArchitektInnen, KuratorInnen und lokalen PolitikerInnen, trägt aber dazu bei, dass Terzic als einer der Pioniere einer neuen Qualität von Landschaft anerkannt wird.
Bei seinem Vortrag stellt Mario Terzic einige der Projekte der Serie „it’s the landscape, stupid“ vor, etwa den für Alpbach als Austragungsort des Europäischen Forums erdachten „Spirit Garden“, Vorschläge für die Kultivierung der Brachen zwischen den Hochhäusern der Donau City oder die Umwandlung moderner Ruinen auf Zakynthos.

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