Futourist

Förderung der Natur- und Kulturschätze in den Alpen durch sportliche, touristische und umweltfreundliche Maßnahmen

Projektkoordination
Stefanie Pontasch
Mobil: +43 680 20 78 728 
E-Mail: s.pontasch(at)tiroler-umweltanwaltschaft.gv.at 

Projektzeitraum
01/11/2016 – 30/04/2019

Das durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und Interreg V-A Italien-Österreich 2014-2020 geförderte Projekt wird von der Tiroler Umweltanwaltschaft gemeinsam mit der italienischen Provinz Bellluno und der Gemeinde Asiago der Provinz Vicenza durchgeführt.

Leadpartner: Camera di Commercio Treviso - Belluno 

Projektpartner: Comune di Asiago; Land Tirol - Tiroler Umweltanwaltschaft

Hintergrund

Die großartige Natur und Landschaft und die Eigenart und Vielfalt ihrer Lebensräume sind große Stärken der Alpenregion. Gerade die Alpen jedoch sind klimatischen Veränderungen gegenüber empfindlicher als andere Gebiete, weshalb die Entwicklung einer ökologisch vertretbaren und nachhaltigen Perspektive touristischer Entwicklung abseits des Massentourismus in Zeiten des fortschreitenden Klimawandels unabdingbar erscheint, um die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und damit auch die gesellschaftliche Stabilität einer Region zu sichern. Gleichzeitig wird das Bedürfnis nach intensivem Naturerleben größer und die Nachfrage nach naturnahem Tourismus steigt.

Ziele

Ziel des Projektes ist es zu zeigen, dass sich Natur und Tourismus nicht ausschließen, sondern stärken. Intakte Natur hat als entscheidendes Element für die Qualität eines naturnahen Erlebnisangebots einen touristischen Mehrwert, den es gilt in Zusammenarbeit mit Gemeinden und TVBs nachhaltig zu nutzen, zu erhalten und weiterzuentwickeln. Nachhaltigkeit definiert dabei eine Entwicklung, welche die ökologische Verantwortung zur Erhaltung, Pflege und Aufwertung der Natur- und Kulturlandschaft als Basis einer langfristigen Stärkung der regionalen Wirtschaft, Gesundheit, Lebensqualität, Bildung und Partizipation als Säulen einer soliden Gesellschaft gerecht wird.

Aktivitäten

Im Rahmen des Projektes wird ein landschafts- und naturverträgliches Werbeangebot für acht Gebiete (vier in Österreich, vier in Italien) unter Einbindung der Bevölkerung, der Gemeinden und TVBs entwickelt, welches gemeinsamen, grenzüberschreitenden Umwelt- Sozial- und Wirtschaftskriterien folgt und gleichzeitig auf die individuellen Bedürfnisse der jeweiligen Region zugeschnitten ist. Dabei werden Natur und Landschaft aufgewertet und Praktiken für einen verantwortungsbewussten, umweltverträglichen Aufenthalt in Naturgebieten und Kulturlandschaften vermittelt. Innovative naturpädagogische Ansätze werden eingesetzt, um ein intensives Naturerlebnis in intakter Landschaft anzubieten. Kreative Kanäle digitaler Medien zielen darauf ab, die Nutzung bestehender umweltverträglicher Strukturen zu fördern (zB umweltverträgliche Sommer- und Wintersportarten, Themenwege), das neue Angebot bei Gästen und Einheimischen zu bewerben und ein überregionales Netzwerk zu schafffen.

Das Projekt richtet sich an Gemeinden, Orte oder Regionen, die touristisch weniger erschlossen sind und bisher von Kooperationen des Tourismus und Naturschutz, beispielsweise über Naturschutzgebiete, Naturparke, etc. nicht berührt sind. 

Anregungen für Pilotgebiete werden gerne unter s.pontasch@dont-want-spam.tiroler-umweltanwaltschaft.gv.at entgegengenommen. Voraussetzung ist, dass ein attraktiver Naturraum zur Vermittlung und "Inszenierung" in der Region besteht und eine grundlegende Perspektive für einen naturverträglichen, naturnahen Tourismus gegeben ist.  

Erwartete Ergebnisse

Der Hauptnutzen des Projektes liegt in der sanften Inwertsetzung tourismusschwacher Regionen durch Schaffung eines Naturerlebnisangebotes für Touristen wie Einheimische. Außerhalb bestehender Einrichtungen wie den Tiroler Naturparks wird das bestehende landschaftliche, ökologische oder naturkundliche Potential erhalten und damit dessen Wertigkeit unter Einheimischen und Gästen transparent gemacht. Die aus dem Projekt gewonnen Erkenntnisse fließen in die Entwicklung eines Leitfadens zur Positionierung von Randgebieten und unbekannteren Alpenregionen im sanften naturnahen Tourismus durch Erhaltung des Natur- und Kulturguts ein. Dieser soll Entscheidungsträger zukünftig dabei unterstützen, das bestehende Natur- und Kulturpotential auch in anderen Regionen bestmöglich und nachhaltig zu nutzen. 

 

 

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