Wanderausstellung „Helle Not“ – Ein Zeichen gegen Lichtverschmutzung

Am 30. März 2017 wurde im Gemeindeamt von Inzing die Wanderausstellung „Helle Not“ eröffnet. Die Initiative der Tiroler Umweltanwaltschaft will auf die Lichtverschmutzung und die vielfältigen Auswirkungen künstlicher Beleuchtung in der Nacht aufmerksam machen. Denn auch wenn nächtliche Beleuchtung ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens ist, stellt Kunstlicht ein wachsendes und vielfach unterschätztes Problem dar.

Mit einem mobilen „Raum-in-Raum-Konzept“ werden die Inhalte des Projekts "Helle Not" heuer noch bis Ende des Jahres durch die Tiroler Gemeinden reisen und sollen dabei möglichst viele Menschen erreichen. Die Hauptbotschaft lautet: Kunstlicht in der Nacht hat Auswirkungen. Künstliche Beleuchtung soll sorgsam eingesetzt und nur zu den wirklich benötigten Zeiten und Intensitäten zur Verfügung gestellt werden.

Die Vernissage der Ausstellung in Inzing am  30. März wurde unter reger Anteilnahme eines interessierten Publikums vom Inzinger Bürgermeister Mag. Josef Walch und dem Tiroler Umweltanwalt Mag. Johannes Kostenzer eröffnet. Kostenzer erläuterte in seiner Eröffnungsrede die Problematik der Lichtverschmutzung nicht nur für die Tiere wie zB. Insekten oder Fledermäuse, sondern auch für den Menschen als Teil der Natur. Nicht umsonst gibt es für uns wohl nichts Romantischeres als den nächtlichen Blick in einen ungetrübten Sternenhimmel.

Wer sich die informative und multimedial gestaltete Ausstellung ansehen will, kann sich auf der Homepage der Initiative „Helle Not“ über die nächsten Stationen der Ausstellung informieren. 

Weitere Informationen zu dem Thema Lichtverschmutzung finden Sie außerdem auf der eigens eingerichteten Website „Helle Not“