Neues Kraftwerksvorhaben "Innstufe Imst-Haiming"

Auf seine Umweltverträglichkeit wird derzeit das neue von der TIWAG eingereichte Kraftwerksvorhaben "Innstufe Imst-Haiming" geprüft. Die Tiroler Umweltanwaltschaft hat in einem ersten Schritt eine Stellungnahme dazu abgegeben.

Konkret geplant ist ein Ausleitungskraftwerk zwischen dem schon bestehenden Wasserkraftwerk Imst, von dem durch einen 14 km langen Druckstollen das Wasser zu einem noch zu bauenden Kraftwerk in Haiming geführt und dort abgearbeitet werden soll.

Trotz der Größe des geplanten Kraftwerks ergeben sich durch das Vorhaben auch positive Effekte, denn durch das neue Wassermanagement könnte der alten Schwall-Sunk-Problematik des Inns (bedingt durch andere Wasserkraftwerke auf schweizer Seite bzw. durch das Kraftwerk Kaunertal) bedeutend entgegengewirkt werden. Das würde Verbesserungen für die Fischbestände, aber auch für andere Lebewesen des Inns bedeuten. Mehrere Punkte sind jedoch nach Ansicht der Tiroler Umweltanwaltschaft im weiteren Verfahren noch zu prüfen, so zum Beispiel die Frage nach den Auswirkungen auf den Rafting-Betrieb in bestimmten Abschnitten des Inns. Die Tiroler Umweltanwaltschaft legt Wert darauf, dass der Erholungswert des Inns nach wie vor in allen seinen Abschnitten erhalten bleibt.

Stellungnahme der Tiroler Umweltanwaltschaft